Moin!
Soooo nu ma zackig hier, die zeit rennt. seitdem wir unterwegs sind, gibts es nurnoch fucking teures internet.
also gut, montag abend haben wir noch n abschiedsdinner fuer unsere homies in kerikeri gekocht und sind dann am dienstag morgen losgefahren. auf dem weg nach whangarei haben wir dann in kawakawa gestoppt, um den hundertwasser-toiletten einen besuch abzustatten. dann sind wir nachmittags irgendwann in whanagrei eingetroffen und sind abends zu jason und tracey gefahren. dort haben wir dann ein burger-brot-abendessen a la jason bekommen und sind recht frueh ins bett, um morgens in aller frische zu starten. mittwoch sind wir dann ueber auckland und hamilton nach raglan gefahren, wo wir dann eine nacht verbracht haben. da war nicht sonderlich viel los, also gings donnerstag morgen gleich weiter ueber hamilton, wo wir ne kleine pause gemacht haben, te ahora (wo wir nen mini-geysir gesehen haben), matamata (aber ohne tour durch hobbingen, weil einfach nur derbe teuer), paeora (wo das leckere L&P herkommt) und ueber die kaesefabrik, wo wir kaese fuer nen dollar abgestaubt haben, bis nach thames. dort haben wir in nem sehr netten hostel geschlafen. freitag morgen sind wir dann nach coromandel aufgebrochen. die strecke war wunderschoen und einfach nur ein traum, weil es die ganze zeit an der kueste entlangging. dort haben wir dann nachmittags noch die gunst der stunde genutzt und eine ereignisreiche eisenbahnfahrt gemacht, einmal den berg rauf und wieder runter. unser fahrer, der spassvogel pete, war dabei die kroenung. dann sind wir noch weiter in den norden coromandels nach colville gefahren, wo wir an nen suessen strand gegangen sind, immer schoen an der kueste lang. dann wieder zurueck.. in coromandel town den abend verbracht. eigentlich wollten wir dick im pub feiern gehen, wo die happy hour cocktails fuer 5,50 dollar rausgehauen wurden, aber leider war das sowas von tote hose.. da sind wir wieder gegangen und haben uns 11 stunde schlaf gegoennt. somit sind wir 1a ausgeruht am naechsten losgestiefelt und haben eine 2 stunden wanderung in einer stunde zurueckgelegt. danach gings dann weiter nach whitianga, wo wir mittag gegessen haben und dann haben wir den plan gefasst, uns mit aenni (mit der clara zusammen geflogen ist) zu treffen. dann kam es so, dass wir uns nochmals an dem tag die beine vertreten haben und nach hahei gefahren sind und von dort nach cathedral cove gewandert sind.. war sehr schoen und auch nett, aenni mal wiederanzutreffen. abends sind wir dann irgendwann wieder gefahren und wollten nochmal unser glueck probieren und einen drauf machen.. uns wurde gesagt, dass im pub was geht, wieder mal live musik und bla. also haben wir uns schon gutes becks bier im supermarkt gekauft und beim scrabble spielen uns das ein oder andere gegoennt. aber als wir dann los sind und im pub eintrafen, war leider.. immerhin schon mehr los als beim letzten mal, doch das publikum war ca. 60 plus. so standen wir mit offenen muendern an der tanzflaeche und haben den komplett hackevollen leuten beim dancen zugeguckt. da ging so eiiiiniges. wir haben uns noch n wenig mit anderen leuten, die das auch nicht glauben konnten, unterhalten und sind dann wieder mal etwas ungluecklich zurueck ins bett. aber bei kaum mehr als 3000 einwohnern ist halt nicht sooo viel los. heute morgen sind wir dann in whitianga wieder los und zum hot water beach gefahren, haben uns dort ne schippe geliehen und zwischen einer masse an leuten ein loch gebuddelt und uns in unser private spa gelegt. das war extrem geil, war an sich ein schoener tag. so haben wir auch das erste mal danach im meer gebadet und uns noch in die sonne gelegt. gegen nachmittag sind wir dann weitergefahren und ueber oputere beach, wo wir gepicknickt haben, weiter nach tauranga gefahren, wo wir uns jetzt grade befinden. das hostel is derbe teuer.. wir haben durch glueckliche umstaende immerhin fuer den dorm-preis ein doppelzimmer bekommen.
soooo fuer morgen haben wir dann eine familie gefunden, wo wir erst mal bleiben koennen, um geld zu sparen. was wir dort genau machen, wissen wir noch nicht. es wurde einfach ueberall angerufen und jetzt koennen wir hier bleiben. ist irgendwo in der naehe, wir werden auch noch rausfinden wo.
das waers erstma in aller kuerze!
liebe gruesse und so
Sonntag, 12. Oktober 2008
Montag, 6. Oktober 2008
Wenn ich nicht hier bin, bin ich aufm Sonnendeck.
Hallo lieber Phil,
da du als einziger unseren Blog zu lesen scheinst, widmen wir dir diesen Eintrag voll und ganz!
Es ist wieder eiiiniges passiert und noch viel mehr! Die letzte Woche in Kerikeri war ein Erlebnis der Extraklasse.
Nachdem wir letzten Montag die kulturell hochwertige Besichtigung der Treaty Grounds unternommen haben, hat uns am Dienstag auch nichts in Kerikeri gehalten und wir haben noch einen Daytrip gemacht. Vormittags hatten wir uns auf Jobsuche im Kerikeri town centre begeben, doch dort war einfach nichts zu holen. Also sind wir
mittags mit Bro nach Ahipara gestartet, wo man auf den Ninety Mile Beach fahren kann, der bei Ebbe auch als Highway genutzt wird. Da wir allerdings nicht so sehr auf die Staerke von Bro vertrauen und ein Zweirad-Antrieb vielleicht nicht die beste Voraussetzung ist, sind wir nur gut 20 Meter draufgefahren und haben dann dort ein kleines Picknick gemacht, war trotzdem sehr nett. Damit war der Tag dann auch schon wieder gelaufen und wir sind wieder gefahren. Dann haben wir uns abends noch locker nen Film im TV Room reingezogen und ab gings ins Bett.
Mittwoch morgen sind wir (wie jeden Morgen) jeweils einmal um 7 Uhr und einmal um 8 Uhr aufgestanden, um an der Rezeption nach Jobs zu fragen. Jedoch war es immer das gleiche (heute Morgen auch..), sie haben keine Jobs reinbekommen. So haben wir uns dann immer wieder in unsere Koje gehaun und weitergeschlafen. Ein wenig Entspannung muss halt auch mal sein. Was wir sonst Mittwoch gemacht haben bzw. wie wir den Tag rumbekommen haben, ist mir immer noch ein Raetsel. Viel haben wir nicht gemacht, ausser vielleicht Essen und Nickerchen.
Denn wir mussten auch ausgeschlafen sein fuer Donnerstag, da wir dann den Hammertrip nach Cape Reinga gestartet haben. Am Donnerstag morgen sind wir um 10 Uhr mit Liana gestartet. Da sie einen freien Tag hatte und in ihren 9 Monaten hier noch nie am Cape war, wollte sie gerne mitkommen, was uns natuerlich wegen Spritzuschuss sehr entgegenkam. Nach 3 Stunden Fahrt (es waren zwar nur an die 200km, doch die erlaubten 100km/h kann man dank top Kurvenlage selten fahren..) haben wir dann erst einmal einen Stop bei ner Tanke + Restaurant eingelegt. Dort trafen wir allerdings nur ein Schild an der Tuer an, dass man in 10 Minuten zurueck sei. Und wer dann nach 20 Minuten kam.. 2 Kinder, die den Laden geschmissen haben, als haetten sie nie etwas anderes gemacht. Sowas sieht man selten.. aber gut, lief alles. Mit nem Eis in der Hand waren wir dann erst mal gluecklich, sodass wir die letzten 20km schlangenlinienartig zum Cape fahren konnten. Auf dem Weg haben wir noch nen kleinen Abstecher zu riesigen Sandduenen gemacht, dort sind die Leute auch gerodelt und gesurft, sah sehr cool aus, hatten
wir aber keine Zeit fuer. Beim Cape angekommen, sind wir den kleinen Fussmarsch zum Leuchtturm gegangen. War schon cool zu sehen, wo Tasman Sea und Pazifik aufeinandertreffen und ein wilder Tumult im Wasser zu beobachten ist. War sehr suess alles da, was Clara und mich nur tief bestuerzte war, dass das Richtungsschild, was die Entfernungen nach schiessmichtot und sonstwohin anzeigt, kaputt war. Alle Richtungsschilder waren abgebrochen! So haben wir mit traenenden Augen (also so ungefaehr) das Cape wieder verlassen und haben uns auf dem Rueckweg gemacht. Unterwegs haben wir noch die kleine Abzweigung zum Spirits Bay genommen. Dort sind wir zum Strand spaziert, laut Maori-Glaube ist das der Ort, wo die Seelen der Menschen das Land verlassen, wenn sie gestorben sind.
Und dann sind wir zurueck und wollten dringend mal tanken, da der Sprit doch etwas knapp wurde. Doch die letzte Tanke im Norden hatte leider 'no fuel available', sodass wir dann einfach mal auf gut Glueck den Weg zurueck gestartet sind. Als wir dann auf halber Strecke zwischen Cape Reinga und Kaitaia am Strassenrand liegen blieben, waren wir schier verzweifelt, da partout kein Auto vorbeikam und wir kein Handynetz hatten, um Menschen mit nem kleinen Kaennchen Sprit zu rufen. Spass beiseite, wir haben es natuerlich dank meines guten Augenmasses bis zur naechsten Tanke geschafft und sind dann erst mal bis Kaitaia gefahren, um dort gegen sechs Uhr abends bei McDonalds zu speisen, da wir gut Hunger bekommen hatten. (Unser Plan abends im Arangas lecker Pasta zu essen ging nicht ganz auf, waren laenger als gedacht unterwegs) Nach 11 Stunden auf den Beinen sind wir dann abends gegen 21 Uhr wieder im Arangas angekommen und haben es nur noch ins Bett geschafft, mehr war nicht mehr drin. War aber ein sehr schoener Ausflug, wir haben gute Partymucke im Auto aufgelegt und mit Liana war es auch sehr nett.
Freitag haben wir dann lange geschlafen (nachdem wir um 7 Uhr wieder hoch sind) und sind den Tag ganz entspannt angegangen. Da die Sonne die ganze Zeit schien, haben wir diese groesstenteils mit Lianas Klatschzeitschriften genossen und sind abends zu unseren neuen Freunden hier (die vom Wochenende davor) zum barbecue gefahren. Das war dann der Freitag..
Samstag haben wir zur Abwechslung wieder mal gechillt, da wir das nach den ganzen anstrengenden Tagen wirklich noetig hatten! ;-) Wir wurden ab 15 Uhr schon immer von den Englaendern, die auch im Arangas wohnen, zum Bier trinken eingeladen. Die hatten nen Sitzkreis vor ihrer Huette gemacht und dort schon mal gut ins Glas geschaut, Vorgluehen fuer die Party abends. Nachdem wir gegessen hatten, fuehlten wir uns dann bereit, den Kreis durch unsere Anwesenheit zu bereichern. Allerdings haben wir unser eigens vorher gekauftes Heineken Bier mitgebracht, da das Neuseeland-Billig-Bier wirklich kein Genuss ist. Dort fiel uns dann auch
gleich der (voll sein) HSV-Fan mit seinem Auswaerts-Hanseaten Pulli auf. So haben wir noch zwei Hamburger getroffen, die aber schon die gute Alkoholiker-Roete hatten. Naja, war sehr unterhaltsam da. Die sind schon gegen 20 Uhr dann zur Hausparty los, wir haben noch ganz entspannt in unserer Huette gechillt und sind dann spaeter dahin. Sollten ganz viele ausm Arangas da sein, haben dann allerdings nicht soo viele wiedererkannt. War aber trotzdem sehr lustig, da wir da viele andere Leute aus aller Welt getroffen haben. Ganz besonders schoen war es Detlef zu treffen. Detlef war ein Mann mittleren Alters, dem das Haus, wo die Party stieg, gehoerte, mit grauem, lockigen, schulterlangen Haar, der eine sehr sanfte Stimme hatte. Er war gerne bereit uns zu helfen unseren iPod an die Musikanlage anzuschliessen, sodass wir dann den DJ machten und unsere gute Mucke auflegte. Das war dann ein Highlight fuer jedermann und als wir los sind, ging dann nicht mehr so viel (is ja klar). Wir wurden allerdings vorher noch auf n Boot am Sonntag eingeladen, das laut Detlef 'wie ein Ferrari auf dem Wasser' faehrt. Haben wir allerdings dankend abgelehnt, da wir schon an den Sonntag dachten...
...den wir bis 16 Uhr im Bett ohne Eile verbracht haben. Viel mehr haben wir dann gestern auch nicht gemacht, zum groessten Teil entspannt in der horizontalen verbracht. Tat auch mal wieder seeehr gut! Als uns abends dann der Suessigkeiten-Jieper packte, sind wir noch kurzerhand in Jogginghose zum Supermarkt gefahren und haben Schokoeis und Toffees gekauft. Als wir wieder nach draussen gingen, hoerten wir gerade noch die Durchsage durch die Lautsprecher im Markt, dass der 'red hyundai' seine lichter angelassen hat. So haben wir uns dann am Sonntag doch noch einmal von unseren besten Seite praesentiert und sind dann schlafen gegangen.
Heute waren wir wieder um 7 und 8 Uhr wach, haben dann aber aufgrund der bescheidenen Job-Lage weitergepennt. Wir hatten gehofft, dass sich vielleicht noch was auftut jobmaessig, ist aber nichts zu machen. Nachdem wir das Jobangebot schlechthin vom New World Supermarkt abgelehnt haben (da waren wir Freitag morgen noch zum Job interview, aber es waeren fuer jeden nur 3 Tage die Woche gewesen und die Tage jeweils komplett verschieden, sodass das nicht infrage kam; wir haetten so mit Glueck gerade mal die Unterkunfts-, Sprit- und (vielleicht) Essenskosten decken koennen, aber wir brauchen mehr Kohle!), ziehen wir jetzt weiter und hoffen, irgendwann irgendwie durch viel Geschick (oder Glueck) etwas zu finden. Morgen frueh fahren wir los und legen dann erst einmal einen Stop in Whangarei bei Jason und Tracey ein. Am Freitag werden wir dann in Coromandel eintreffen, da wir fuer dort erst einmal eine andere Farm an Land gezogen haben, auf der wir fuer accomodation arbeiten koennen. Was dazwischen passiert... who knows.
So lieber Phil, wir hoffen dir geht es gut und du schreibst weiterhin so nette Kommentare! :-)
Falls du dir auch unsere Bilder anschauen moechtest, wir haben dem Northland-Album noch mal die neuesten Schnappschuesse hinzugefuegt.
Gruss und Kuss
und Arrevederci
PS: Ich bin der Koenig im Affenstall, der groesste Klettermax,
schwing ohne Hast von Ast zu Ast, das ist fuer Affen ein Klacks!
da du als einziger unseren Blog zu lesen scheinst, widmen wir dir diesen Eintrag voll und ganz!
Es ist wieder eiiiniges passiert und noch viel mehr! Die letzte Woche in Kerikeri war ein Erlebnis der Extraklasse.
Nachdem wir letzten Montag die kulturell hochwertige Besichtigung der Treaty Grounds unternommen haben, hat uns am Dienstag auch nichts in Kerikeri gehalten und wir haben noch einen Daytrip gemacht. Vormittags hatten wir uns auf Jobsuche im Kerikeri town centre begeben, doch dort war einfach nichts zu holen. Also sind wir
Mittwoch morgen sind wir (wie jeden Morgen) jeweils einmal um 7 Uhr und einmal um 8 Uhr aufgestanden, um an der Rezeption nach Jobs zu fragen. Jedoch war es immer das gleiche (heute Morgen auch..), sie haben keine Jobs reinbekommen. So haben wir uns dann immer wieder in unsere Koje gehaun und weitergeschlafen. Ein wenig Entspannung muss halt auch mal sein. Was wir sonst Mittwoch gemacht haben bzw. wie wir den Tag rumbekommen haben, ist mir immer noch ein Raetsel. Viel haben wir nicht gemacht, ausser vielleicht Essen und Nickerchen.
Denn wir mussten auch ausgeschlafen sein fuer Donnerstag, da wir dann den Hammertrip nach Cape Reinga gestartet haben. Am Donnerstag morgen sind wir um 10 Uhr mit Liana gestartet. Da sie einen freien Tag hatte und in ihren 9 Monaten hier noch nie am Cape war, wollte sie gerne mitkommen, was uns natuerlich wegen Spritzuschuss sehr entgegenkam. Nach 3 Stunden Fahrt (es waren zwar nur an die 200km, doch die erlaubten 100km/h kann man dank top Kurvenlage selten fahren..) haben wir dann erst einmal einen Stop bei ner Tanke + Restaurant eingelegt. Dort trafen wir allerdings nur ein Schild an der Tuer an, dass man in 10 Minuten zurueck sei. Und wer dann nach 20 Minuten kam.. 2 Kinder, die den Laden geschmissen haben, als haetten sie nie etwas anderes gemacht. Sowas sieht man selten.. aber gut, lief alles. Mit nem Eis in der Hand waren wir dann erst mal gluecklich, sodass wir die letzten 20km schlangenlinienartig zum Cape fahren konnten. Auf dem Weg haben wir noch nen kleinen Abstecher zu riesigen Sandduenen gemacht, dort sind die Leute auch gerodelt und gesurft, sah sehr cool aus, hatten
Und dann sind wir zurueck und wollten dringend mal tanken, da der Sprit doch etwas knapp wurde. Doch die letzte Tanke im Norden hatte leider 'no fuel available', sodass wir dann einfach mal auf gut Glueck den Weg zurueck gestartet sind. Als wir dann auf halber Strecke zwischen Cape Reinga und Kaitaia am Strassenrand liegen blieben, waren wir schier verzweifelt, da partout kein Auto vorbeikam und wir kein Handynetz hatten, um Menschen mit nem kleinen Kaennchen Sprit zu rufen. Spass beiseite, wir haben es natuerlich dank meines guten Augenmasses bis zur naechsten Tanke geschafft und sind dann erst mal bis Kaitaia gefahren, um dort gegen sechs Uhr abends bei McDonalds zu speisen, da wir gut Hunger bekommen hatten. (Unser Plan abends im Arangas lecker Pasta zu essen ging nicht ganz auf, waren laenger als gedacht unterwegs) Nach 11 Stunden auf den Beinen sind wir dann abends gegen 21 Uhr wieder im Arangas angekommen und haben es nur noch ins Bett geschafft, mehr war nicht mehr drin. War aber ein sehr schoener Ausflug, wir haben gute Partymucke im Auto aufgelegt und mit Liana war es auch sehr nett.
Freitag haben wir dann lange geschlafen (nachdem wir um 7 Uhr wieder hoch sind) und sind den Tag ganz entspannt angegangen. Da die Sonne die ganze Zeit schien, haben wir diese groesstenteils mit Lianas Klatschzeitschriften genossen und sind abends zu unseren neuen Freunden hier (die vom Wochenende davor) zum barbecue gefahren. Das war dann der Freitag..
Samstag haben wir zur Abwechslung wieder mal gechillt, da wir das nach den ganzen anstrengenden Tagen wirklich noetig hatten! ;-) Wir wurden ab 15 Uhr schon immer von den Englaendern, die auch im Arangas wohnen, zum Bier trinken eingeladen. Die hatten nen Sitzkreis vor ihrer Huette gemacht und dort schon mal gut ins Glas geschaut, Vorgluehen fuer die Party abends. Nachdem wir gegessen hatten, fuehlten wir uns dann bereit, den Kreis durch unsere Anwesenheit zu bereichern. Allerdings haben wir unser eigens vorher gekauftes Heineken Bier mitgebracht, da das Neuseeland-Billig-Bier wirklich kein Genuss ist. Dort fiel uns dann auch
...den wir bis 16 Uhr im Bett ohne Eile verbracht haben. Viel mehr haben wir dann gestern auch nicht gemacht, zum groessten Teil entspannt in der horizontalen verbracht. Tat auch mal wieder seeehr gut! Als uns abends dann der Suessigkeiten-Jieper packte, sind wir noch kurzerhand in Jogginghose zum Supermarkt gefahren und haben Schokoeis und Toffees gekauft. Als wir wieder nach draussen gingen, hoerten wir gerade noch die Durchsage durch die Lautsprecher im Markt, dass der 'red hyundai' seine lichter angelassen hat. So haben wir uns dann am Sonntag doch noch einmal von unseren besten Seite praesentiert und sind dann schlafen gegangen.
Heute waren wir wieder um 7 und 8 Uhr wach, haben dann aber aufgrund der bescheidenen Job-Lage weitergepennt. Wir hatten gehofft, dass sich vielleicht noch was auftut jobmaessig, ist aber nichts zu machen. Nachdem wir das Jobangebot schlechthin vom New World Supermarkt abgelehnt haben (da waren wir Freitag morgen noch zum Job interview, aber es waeren fuer jeden nur 3 Tage die Woche gewesen und die Tage jeweils komplett verschieden, sodass das nicht infrage kam; wir haetten so mit Glueck gerade mal die Unterkunfts-, Sprit- und (vielleicht) Essenskosten decken koennen, aber wir brauchen mehr Kohle!), ziehen wir jetzt weiter und hoffen, irgendwann irgendwie durch viel Geschick (oder Glueck) etwas zu finden. Morgen frueh fahren wir los und legen dann erst einmal einen Stop in Whangarei bei Jason und Tracey ein. Am Freitag werden wir dann in Coromandel eintreffen, da wir fuer dort erst einmal eine andere Farm an Land gezogen haben, auf der wir fuer accomodation arbeiten koennen. Was dazwischen passiert... who knows.
So lieber Phil, wir hoffen dir geht es gut und du schreibst weiterhin so nette Kommentare! :-)
Falls du dir auch unsere Bilder anschauen moechtest, wir haben dem Northland-Album noch mal die neuesten Schnappschuesse hinzugefuegt.
Gruss und Kuss
und Arrevederci
PS: Ich bin der Koenig im Affenstall, der groesste Klettermax,
schwing ohne Hast von Ast zu Ast, das ist fuer Affen ein Klacks!
Sonntag, 28. September 2008
The world is beautiful..
Gar nicht soviele Tage sind vergangen und doch ist so unheimlich viel passiert....
Am Dienstag abend, unserem letzten Abend bei Jason und Tracey, wurden wir von Jasons Cousine Bridgette zum "Homemade-Pizza-Dinner" eingeladen. Dies konnte natuerlich nicht ohne eine gute Flasche Rotwein und eine weiter sehr gute Rubin Sparkling Wine Flasche vonstatten gehen.
Bridgette hat einen kleinen Sohn Leon, der uns den ganzen Abend auf Trapp gehalten hat. Wir sind in sein Baumhaus geklettert, haben Schweinchen in der Mitte, sowie Thomas die Lokomotive Memory und Pl
aystation gespielt.
Irgendwann zwischen dem ganzen Spiel, Spass und Unterhaltung gab es dann Pizza, die mit Zwiebeln, Tomate, Feta-Kaese und Kuerbis belegt war. Best Pizza ever.
Umso spaeter der Abend wurde, umso aufgedrehter wurde Leon, weshalb wir bald Opfer seiner Kleidersammlung wurden und sich der Abend so zu einem unglaublichen Spass fuer alle entwickelte.
Ein gebuehrender Abschied fuer unsere tolle Zeit auf Northvalley Organics.
Mittwoch morgen wurde dann alles gepackt und wir sind relativ entspannt losgefahren.
Immer schoen an der Ostkueste entlang haben wir wieder ein paar schoene Bays fuer uns entdeckt und dann eine Art Gallery mitsamt Cafe am Strassenrand gefunden, das parad
isischer nicht haette sein koennen.
Von da ging es weiter nach Russel, die historisch aelteste Stadt Neuseelands. Jedoch bestand sie nur aus einer Strasse und ausser dem alten Polizei-Office konnte uns nichts wirklich begeistern.
Aber von dort haben wir dann eine Autofaehre genommen, und am anderen Ufer waren es nur noch 10 Minuten Fahrt und wir waren in Paihia.
Der urspruengliche Plan war 4 Wochen in Paihia zu bleiben und dort morgens im Hostel fuer freie Uebernachtung zu putzen. Allerdings haette sich das fuer uns nur gelohnt, wenn wir dann Nachmittags noch einen Job haetten.
Der Besitzer des Hostels war sehr offen und meinte, das deste waere, wenn wir erstmal 2 Naechte normal buchen wuerden, um die Jobsituation zu checken um dann zu entscheiden, ob wir wirklich 4 Wochen bleiben wollen.
Gesagt getan.
In unserem 8 Bett Zimmer fiel mir ein Rucksack direkt ins Auge, unter anderem weil es genau der gleiche ist, den ich auch habe, und weil ich nur eine Person kenne, die diesen ebenfalls besitzt.
Schnell war rausgefunden, dass wir aus all den Hostels in Paihia (bestimmt 8-10) zufaellig in dem gleichen mit Henrike gelandet waren und noch dazu im gleichen Zimmer.
Henrike ist mit mir (Clara) nach Singapur geflogen und hat sich dann in Auckland fuer die weiteren Tage mit uns das Zimmer geteilt.
Wie der Zufall es so wollte, haben sich unsere Wege in Paihia dann wieder gekreuzt, obwohl weder sie noch wir wussten, wo die jeweils anderen gerade unterwegs sind.
Es gab also ein grosses Wiedersehen.
Was unangenehm auffiel in dem Hostel war, dass an die 85% deutsch waren. Selbst in unserem 8er Zimmer waren nur Deutsche. So haben wir den Abend genutzt und uns am Strand zu "Einheimischen" gesetzt, die ihren Abend "off" genossen haben. Es kamen ein paar sehr lustige Unterhaltungen zusammen.
Am Donnerstag wurde der Vormittag dann damit verbracht, in jegliche Hotels/Motels/Bars/Restaurants/Supermaerkte etc zu gehen, um nach einem Job zu fragen.
Ueberall wars das gleiche. Es sei noch keine Saison, und man braeuchte erst in ein paar Wochen jemanden. Hinzu kam auch, dass wir im Hostel schon gehoert hatten, dass praktisch jeder nach Arbeit sucht.
Nachdem eher zermuerbenden Vormittag wurde der Nachmittag dann im Internet verbracht und es wurden jegliche Plaene umgeworfen und schliesslich beschlossen weiter zu reisen.
Wir haben dann noch 2 Maedels kennen gelernt, mit denen wir dann Abends zusammen mit 2 weiteren deutschen Maedchen, einem Ami und einem Schweden kulturell Wein vernichtet haben.
Freitag war dann Abreisetag aus Paihia. Aber Paihia konnte nicht ohne eine Tourimaessige Bootstour verlassen werden. Den Wein noch in den Knochen haben wir uns dann aufs Boot geschleppt und
sind in zwischen den insgesamt 114 Inseln herum gefahren. Wir hatten das Glueck einen ganzen Schwarm Delfine zu sehen, die sich alle ums Boot rumtummelten.
Die Tour hat sich echt gelohnt und wir haben viel von der Bay gesehen.
In Paihia wurde dann noch was gegessen und dann gegen Nachmittag sind wir dann nach Kerikeri aufgebrochen.
Unser erster Stop war eine Schokoladenfabrik, wo wir eine Kanadierin kennen gelernt haben, die seit ueber einem Jahr im Aranga Backpackers wohnt und es nur bestens empfehlen konnte.
Dort angekommen, wurden wir in einem Kleinen "Bungalow" untergebracht. Das Zimmer sieht eher wie ein Wohnzimmer aus, da Liana (aus Brasilien) schon seit 9 Monaten dort lebt und in Kerikeri arbeitet. Es scheint hier normal zu sein, dass man 3 Monate und laenger hier hanegen bleibt, weil das Aranga Backpackers sehr gemuetlich ist und Kerikeri ein wirklich schoener kleiner Ort ist, der zu Fuss leicht zu erreichen ist. Aranga ist kein wirkliches Hostel, sondern mehr ein Holiday Resort. Es gibt mehrere von den kleinen Bungalows, wo immer bis zu 5 Leute drin wohnen, ansonsten noch Campingplaetze und sowas wie kleinere Ferienhaeuser.
Der Vorteil dieses Backpackers ist, dass sie einem einen Jobservice anbieten.
Diesen wollten wir auch gleich nutzen und mussten dafuer um Samstag morgen um 7 Uhr startklar sein, falls jemand, der Arbeiter sucht, angerufen hat.
Was wir nicht wissen konnten war, dass Freitagabend immer gross gefeiert wurde, weil die meisten das Wochenende freihaben. Liana selbst hatten wir nur kurz bei unserer Ankunft gesehen, weil sie direkt zur Arbeit musste und als sie wiederkam, lagen wir schon im Bett, weil wir ja um 7 fertig sein wollten. Sie ist dann auch los um zu feiern, was sich aber dank Ohropax aushielten liess.
Jedoch lag am naechsten Morgen irgendein Kerl bei uns im Zimmer, wie wir zu unserer Ueberraschung feststellen mussten. So haben wir dann Mark kennen gelernt.
Mark wohnt in Matauri Bay, arbeitet aber in Kerikeri und kannte so viele bei Arangas. Er hat uns dann einfach fuer den Abend zum BBQ bei Freunden eingeladen.
Um den Tag noch ein schoenen Sonnentag zu nutzen, sind wir dann noch losgefahren und wollten zum Strand. Unguenstigerweise war es dort so windig, dass es um einiges zu kalt war um es wirklich geniessen zu koennen.
Nachdem wir einen nachmittagslichen Kaffee genossen haben, ist Mark dann um 7 vorbeigekommen und gegen 8 sind wir mitsamt Liana los. Zuerst gings zu Freunden von Mark, die hier unmittelbar in der Naehe wohnen. 4er Wg in einem riesigen Haus.
Ein Maedchen und 3 Jungs die alle Anfang/Mitte 20 sind und supernett. Und von da mit ner lustigen Gruppe und 2 vollen Autos zum BBQ. Dieses wurde von einem jungen englischen Paar veranstaltet. Der Grund waren die Semi-Finals in der Rugby Leage. Wir waren um die 15 Leute und Ina und ich wurden direkt so aufgenommen, als haetten wir schon immer dazu gehoert. Der mit Becks vollgestopfte Kuehlschrank liess uns dann gleich noch mehr wie zuhause fuehlen. Das Essen war unglaublich und VIEL zu viel. Es wurde vielleicht ein Drittel von allem gegessen.
Das Spiel wurde leider haushoch verloren, weshalb wir dann zurueck zu der WG gefahren sind.
Der angebrochene Abend wurde dann noch zum Feiern genutzt (inklusive Meiern).
Unser erster Abend unter lauter Kiwis war eine Mordsgaudi und wird unvergessen bleiben.
Sonntag morgen sind wir zum Farmers' Market hier in Kerikeri und haben dort ca 1 1/2 stunden verbracht, hauptsaechlich mit pancakes essen. Wir wollten den Tag noch nutzen und haben einen Abstecher zu den Rainbow Falls und zu einem Kaleidoskop-Park gemacht. Dieser stellte sich eher als Privatsammlung heraus. Eine Frau hat uns willkommen geheissen und uns dann jedes Kaleidoskop einzelnd gezeigt, das ganze machte jedoch einen leicht eigenartigen Eindruck.
Danach waren wir so kaputt, dass wir zurueck ins Arangas sind und erstmal geschlafen haben.
Abends wurden wir von der WG eingeladen noch vorbei zu kommen.
Wir haben dort dann Dvd gekuckt und Hamburg Memory gezockt.
Heute haben wir den Tag langsam angehen lassen. Haben ausgeschlafen, lang gefruehstueckt, gelesen und sind dann los zum Waitangi Treaty House, wo wir eine Tour mitgemacht haben. War echt spannend mehr ueber die Geschichte Neuseelands zu hoeren und das Marae (Versammlungshaus der Maori) war ebenfalls beeindruckend.
Morgen werden wir nochmal um 7 unser Jobglueck versuchen und ansonsten einen weiteren Daytrip - vorraussichtlich nach Ahipara - machen.
Kerikeri und die Leute, dir wir hier kennengelernt haben, sind auf jeden Fall sweet.
Auf bald..
Willi Wiberg
PS: Da wir so viele schoene Bilders haben, gibt es mal wieder ein neues Album zu bewundern - selbstverstaendlich verlinkt.
Am Dienstag abend, unserem letzten Abend bei Jason und Tracey, wurden wir von Jasons Cousine Bridgette zum "Homemade-Pizza-Dinner" eingeladen. Dies konnte natuerlich nicht ohne eine gute Flasche Rotwein und eine weiter sehr gute Rubin Sparkling Wine Flasche vonstatten gehen.
Bridgette hat einen kleinen Sohn Leon, der uns den ganzen Abend auf Trapp gehalten hat. Wir sind in sein Baumhaus geklettert, haben Schweinchen in der Mitte, sowie Thomas die Lokomotive Memory und Pl
aystation gespielt.Irgendwann zwischen dem ganzen Spiel, Spass und Unterhaltung gab es dann Pizza, die mit Zwiebeln, Tomate, Feta-Kaese und Kuerbis belegt war. Best Pizza ever.
Umso spaeter der Abend wurde, umso aufgedrehter wurde Leon, weshalb wir bald Opfer seiner Kleidersammlung wurden und sich der Abend so zu einem unglaublichen Spass fuer alle entwickelte.
Ein gebuehrender Abschied fuer unsere tolle Zeit auf Northvalley Organics.
Mittwoch morgen wurde dann alles gepackt und wir sind relativ entspannt losgefahren.
Immer schoen an der Ostkueste entlang haben wir wieder ein paar schoene Bays fuer uns entdeckt und dann eine Art Gallery mitsamt Cafe am Strassenrand gefunden, das parad
isischer nicht haette sein koennen.Von da ging es weiter nach Russel, die historisch aelteste Stadt Neuseelands. Jedoch bestand sie nur aus einer Strasse und ausser dem alten Polizei-Office konnte uns nichts wirklich begeistern.
Aber von dort haben wir dann eine Autofaehre genommen, und am anderen Ufer waren es nur noch 10 Minuten Fahrt und wir waren in Paihia.
Der urspruengliche Plan war 4 Wochen in Paihia zu bleiben und dort morgens im Hostel fuer freie Uebernachtung zu putzen. Allerdings haette sich das fuer uns nur gelohnt, wenn wir dann Nachmittags noch einen Job haetten.
Der Besitzer des Hostels war sehr offen und meinte, das deste waere, wenn wir erstmal 2 Naechte normal buchen wuerden, um die Jobsituation zu checken um dann zu entscheiden, ob wir wirklich 4 Wochen bleiben wollen.
Gesagt getan.
In unserem 8 Bett Zimmer fiel mir ein Rucksack direkt ins Auge, unter anderem weil es genau der gleiche ist, den ich auch habe, und weil ich nur eine Person kenne, die diesen ebenfalls besitzt.
Schnell war rausgefunden, dass wir aus all den Hostels in Paihia (bestimmt 8-10) zufaellig in dem gleichen mit Henrike gelandet waren und noch dazu im gleichen Zimmer.
Henrike ist mit mir (Clara) nach Singapur geflogen und hat sich dann in Auckland fuer die weiteren Tage mit uns das Zimmer geteilt.
Wie der Zufall es so wollte, haben sich unsere Wege in Paihia dann wieder gekreuzt, obwohl weder sie noch wir wussten, wo die jeweils anderen gerade unterwegs sind.
Es gab also ein grosses Wiedersehen.
Was unangenehm auffiel in dem Hostel war, dass an die 85% deutsch waren. Selbst in unserem 8er Zimmer waren nur Deutsche. So haben wir den Abend genutzt und uns am Strand zu "Einheimischen" gesetzt, die ihren Abend "off" genossen haben. Es kamen ein paar sehr lustige Unterhaltungen zusammen.
Am Donnerstag wurde der Vormittag dann damit verbracht, in jegliche Hotels/Motels/Bars/Restaurants/Supermaerkte etc zu gehen, um nach einem Job zu fragen.
Ueberall wars das gleiche. Es sei noch keine Saison, und man braeuchte erst in ein paar Wochen jemanden. Hinzu kam auch, dass wir im Hostel schon gehoert hatten, dass praktisch jeder nach Arbeit sucht.
Nachdem eher zermuerbenden Vormittag wurde der Nachmittag dann im Internet verbracht und es wurden jegliche Plaene umgeworfen und schliesslich beschlossen weiter zu reisen.
Wir haben dann noch 2 Maedels kennen gelernt, mit denen wir dann Abends zusammen mit 2 weiteren deutschen Maedchen, einem Ami und einem Schweden kulturell Wein vernichtet haben.
Freitag war dann Abreisetag aus Paihia. Aber Paihia konnte nicht ohne eine Tourimaessige Bootstour verlassen werden. Den Wein noch in den Knochen haben wir uns dann aufs Boot geschleppt und
Die Tour hat sich echt gelohnt und wir haben viel von der Bay gesehen.
In Paihia wurde dann noch was gegessen und dann gegen Nachmittag sind wir dann nach Kerikeri aufgebrochen.
Unser erster Stop war eine Schokoladenfabrik, wo wir eine Kanadierin kennen gelernt haben, die seit ueber einem Jahr im Aranga Backpackers wohnt und es nur bestens empfehlen konnte.
Dort angekommen, wurden wir in einem Kleinen "Bungalow" untergebracht. Das Zimmer sieht eher wie ein Wohnzimmer aus, da Liana (aus Brasilien) schon seit 9 Monaten dort lebt und in Kerikeri arbeitet. Es scheint hier normal zu sein, dass man 3 Monate und laenger hier hanegen bleibt, weil das Aranga Backpackers sehr gemuetlich ist und Kerikeri ein wirklich schoener kleiner Ort ist, der zu Fuss leicht zu erreichen ist. Aranga ist kein wirkliches Hostel, sondern mehr ein Holiday Resort. Es gibt mehrere von den kleinen Bungalows, wo immer bis zu 5 Leute drin wohnen, ansonsten noch Campingplaetze und sowas wie kleinere Ferienhaeuser.
Der Vorteil dieses Backpackers ist, dass sie einem einen Jobservice anbieten.
Diesen wollten wir auch gleich nutzen und mussten dafuer um Samstag morgen um 7 Uhr startklar sein, falls jemand, der Arbeiter sucht, angerufen hat.
Was wir nicht wissen konnten war, dass Freitagabend immer gross gefeiert wurde, weil die meisten das Wochenende freihaben. Liana selbst hatten wir nur kurz bei unserer Ankunft gesehen, weil sie direkt zur Arbeit musste und als sie wiederkam, lagen wir schon im Bett, weil wir ja um 7 fertig sein wollten. Sie ist dann auch los um zu feiern, was sich aber dank Ohropax aushielten liess.
Jedoch lag am naechsten Morgen irgendein Kerl bei uns im Zimmer, wie wir zu unserer Ueberraschung feststellen mussten. So haben wir dann Mark kennen gelernt.
Mark wohnt in Matauri Bay, arbeitet aber in Kerikeri und kannte so viele bei Arangas. Er hat uns dann einfach fuer den Abend zum BBQ bei Freunden eingeladen.
Um den Tag noch ein schoenen Sonnentag zu nutzen, sind wir dann noch losgefahren und wollten zum Strand. Unguenstigerweise war es dort so windig, dass es um einiges zu kalt war um es wirklich geniessen zu koennen.
Nachdem wir einen nachmittagslichen Kaffee genossen haben, ist Mark dann um 7 vorbeigekommen und gegen 8 sind wir mitsamt Liana los. Zuerst gings zu Freunden von Mark, die hier unmittelbar in der Naehe wohnen. 4er Wg in einem riesigen Haus.
Das Spiel wurde leider haushoch verloren, weshalb wir dann zurueck zu der WG gefahren sind.
Der angebrochene Abend wurde dann noch zum Feiern genutzt (inklusive Meiern).
Unser erster Abend unter lauter Kiwis war eine Mordsgaudi und wird unvergessen bleiben.
Sonntag morgen sind wir zum Farmers' Market hier in Kerikeri und haben dort ca 1 1/2 stunden verbracht, hauptsaechlich mit pancakes essen. Wir wollten den Tag noch nutzen und haben einen Abstecher zu den Rainbow Falls und zu einem Kaleidoskop-Park gemacht. Dieser stellte sich eher als Privatsammlung heraus. Eine Frau hat uns willkommen geheissen und uns dann jedes Kaleidoskop einzelnd gezeigt, das ganze machte jedoch einen leicht eigenartigen Eindruck.
Danach waren wir so kaputt, dass wir zurueck ins Arangas sind und erstmal geschlafen haben.
Abends wurden wir von der WG eingeladen noch vorbei zu kommen.
Wir haben dort dann Dvd gekuckt und Hamburg Memory gezockt.
Heute haben wir den Tag langsam angehen lassen. Haben ausgeschlafen, lang gefruehstueckt, gelesen und sind dann los zum Waitangi Treaty House, wo wir eine Tour mitgemacht haben. War echt spannend mehr ueber die Geschichte Neuseelands zu hoeren und das Marae (Versammlungshaus der Maori) war ebenfalls beeindruckend.
Morgen werden wir nochmal um 7 unser Jobglueck versuchen und ansonsten einen weiteren Daytrip - vorraussichtlich nach Ahipara - machen.
Kerikeri und die Leute, dir wir hier kennengelernt haben, sind auf jeden Fall sweet.
Auf bald..
Willi Wiberg
PS: Da wir so viele schoene Bilders haben, gibt es mal wieder ein neues Album zu bewundern - selbstverstaendlich verlinkt.
Montag, 22. September 2008
What shall we do with the drunken sailor?
oder "ein Tag am Meer" oder "Ina und Clara allein zuhaus"...
Ein Wochenende, dass ereignisreicher nicht haette sein koennen.
Es fing mit dem samtaglichen Besuch beim Farmers-market an. Dort haben wir in
aller Fruehe einen orginal french crepe gegessen und jeweils einen Sack Aepfel gekauft.
Das Wochenende konnte beginnen.
Jason und Tracey sind direkt vom Markt aus nach Auckland gefahren, wo sie bis Sonntag bleiben wollten. Was hiess.. die Farm fuer uns alleine YEAH.
Wir haben uns vom market aus zu einem weitern Day-Trip aufgemacht.
Dieser hat uns (begleitet vom weltbesten Wetter) vorbei am Whangarei Harbour, die Kueste entlang zu vielen schoenen Bays gefuehrt. Die Fahrt erreichte ihren Hoehepunkt als wir von Urquharts Bay ein Stueck gewandert sind und eine Bucht gefunden haben "which seemed a world away from civilisation".Smugglers Bay genannt. Nachdem wir die
wunderschoene Natur ca 10 Minuten bewundert und unser Lunch Packet aufgegessen haben, ueberkam uns die Muedigkeit doch ziemlich schnell und 1.5 Stunden Powernapping am weissen Sandstrand hat uns dann die noetige Energie zurueckgegeben um weiter zu fahren.
Wir haben einen weiteren Abstecher zum Ocean Beach gemacht, wo die Leute trotz syltartiger Temperaturen baden gingen. Der Strand war ebenfalls sehr schoen, aber an Smugglers Bay konnte nichts mehr rankommen.
Ein paar weitere Stops in Pataua und McLeods Bay und dann sind wir ueber Mt Tiger zurueck gefahren. Der Anblick ueber ganz Whangarei war im Licht der untergehenden Sonne wunderschoen.
Da wir ja den Abend und den folgenden Tag fuer uns hatten, haben wir uns im Supermarkt noch schnell jeder ne Flasche Wein, Brot und Kaese gekauft.
Auf der Farm angekommen, rief jedoch erstmal die Pflicht. Die Chickens wollten gefuettert werden und das Greenhouse brauchte noch seine 3 Mi
nuten Besprenkelung.
Dann jedoch haben wir uns einen super gemuetlichen Abend gemacht, mit knisterndem Ofen, nem Haufen Wein und dem Hamburg Memorie, bei dem Ina und Ich doch tatsaechlich unentschieden gespielt haben.
Sonntag wurde dann zum allerersten seit wir in Neuseeland sind, ausgeschlafen.
Nach einem ausgiebigen Fruehstueck, kamen Jason und Tracey doch ueberr
aschend schon um 12 wieder zurueck.
Jedoch konnten wir Ihnen voller Stolz die 7 Eier zeigen, die wir morgens bei den Huehnern gefunden haben. Ziemlich schnell haben wir uns dann entschieden das supergute Wetter zu nutzen und an den Strand zu fahren. (An Arbeiten war nicht zu denken).
Die sieben Sachen waren schnell gepackt und wir waren wieder on the road.
Ca 40 Minuten zur EastCoast am Whangaumu Bay haben wir uns dann niedergelassen und einen 1A Strandtag verlebt.
Der erste leichte Sonnenbrand hatte sich ja schon vorher abgezeichnet, so waren wir fuer die starke Sonne am Strand diesmal richtig gewappnet.
Da es noch frueh war, sind wir von da zu Town Basin gefahren und haben noch leckerlecker Eis gegessen.
Jason und Tracey kamen kurz nach uns nach Hause und haben 2 riesen Hummer vom Tauchen mitgebracht. (eigentlich hat Jason 7 gefangen, aber welche abgegeben).
Spontan wurde dann entschieden, zu einem Freund namens Chris zu fahren der Chefkoch sei (schon fuer die Queen und Mr. Bean gekocht :D).. und den Lobster vom ihm zubereiten zu lassen und dort Dinner zu essen.
Klar, dass wir dabei waren!
Die Vorraussetzung, dass Ina fahren sollte, damit Jason auch "einen" Drink haben kann, hat uns nicht wirklich stutzig gemacht.
Angekommen betraten wir Chris Haus durch einen kleinen Laden Eingang, der von da in eine etwas groessere Kueche fuehrte und dann ueber kleine Gaenge durch Zimmer in einen Raum, der halb Werkstatt, halb komplett chaotisches Buero und Wohnzimmer war. Dort haben wir dann auch gegessen. (Bilder kommen noch ins Fotoalbum). Chris hatte die Flasche, selbstgebrannten Rum schon geoeffnet, als wir kamen und hat Jason auch ertsmal gut eingeschenkt. Die Gespraeche verliefen ebenfalls auf einem sehr interessanten, wenn auch aeusserst amuesanten Niveau.
Das Essen jedoch (Hummer, Snapper, Shrimps) war Weltklasse.
Dass wir die Teller auf dem Schoss hatten, hat es glaub ich noch besonderer gemacht und nachdem es als Dessert noch RhabarerCrumble in VanilleSosse gab, waren wir wunschlos gluecklich.
Chris jedoch be
stand auf seine Rum und Zigarre Diaet und vernichtete diese in gleichen Massen, waehrend er zwischen Englisch und Franzoesisch hin und her wechselte, um uns Woerter zu erklaeren. Ein Charakter ohne gleichen. Die Kapitaensmuetze, der weisse Bart und der riesen Bauch, liessen ihn die ganze Zeit, wie einen Seemann aussehen, der seine Klabautergeschichten erzaehlt.
Die Zeit verging, der Rum wurde weniger und Chris verspuerte den Drang zu tanzen, was dann so auch direkt umgesetzt wurde. Ob in einem komplett vollgestopften Raum auf 1.5 Quadratmetern oder halt in der Kueche, war egal. Hauptsache die Musik war laut und alle waren am tanzen.
Ein grossartiger Abend und wiedereinmal ein einzigartiges Highlight!
Das Aufstehen, wie auch die Arbeit heute fiel uns ungemein schwer. Nur Modern Talking konnte uns im Greenhouse noch bei Laune halten. Es wird langsam Zeit fuer einen Tapetenwechsel, auch wenn es uns ein wenig schwer faellt Jason und Tracey zu verlassen.
Mittwoch morgen fahren wir dann jedoch nach Paihia, wo wir vorraussichtlich 4 Wochen in der Mousetrap Lodge bleiben werden.
Liebste Gruesse
ClarInA
Ein Wochenende, dass ereignisreicher nicht haette sein koennen.
Es fing mit dem samtaglichen Besuch beim Farmers-market an. Dort haben wir in
aller Fruehe einen orginal french crepe gegessen und jeweils einen Sack Aepfel gekauft.Das Wochenende konnte beginnen.
Jason und Tracey sind direkt vom Markt aus nach Auckland gefahren, wo sie bis Sonntag bleiben wollten. Was hiess.. die Farm fuer uns alleine YEAH.
Wir haben uns vom market aus zu einem weitern Day-Trip aufgemacht.
Dieser hat uns (begleitet vom weltbesten Wetter) vorbei am Whangarei Harbour, die Kueste entlang zu vielen schoenen Bays gefuehrt. Die Fahrt erreichte ihren Hoehepunkt als wir von Urquharts Bay ein Stueck gewandert sind und eine Bucht gefunden haben "which seemed a world away from civilisation".Smugglers Bay genannt. Nachdem wir die
Wir haben einen weiteren Abstecher zum Ocean Beach gemacht, wo die Leute trotz syltartiger Temperaturen baden gingen. Der Strand war ebenfalls sehr schoen, aber an Smugglers Bay konnte nichts mehr rankommen.
Ein paar weitere Stops in Pataua und McLeods Bay und dann sind wir ueber Mt Tiger zurueck gefahren. Der Anblick ueber ganz Whangarei war im Licht der untergehenden Sonne wunderschoen.
Da wir ja den Abend und den folgenden Tag fuer uns hatten, haben wir uns im Supermarkt noch schnell jeder ne Flasche Wein, Brot und Kaese gekauft.
Auf der Farm angekommen, rief jedoch erstmal die Pflicht. Die Chickens wollten gefuettert werden und das Greenhouse brauchte noch seine 3 Mi
Dann jedoch haben wir uns einen super gemuetlichen Abend gemacht, mit knisterndem Ofen, nem Haufen Wein und dem Hamburg Memorie, bei dem Ina und Ich doch tatsaechlich unentschieden gespielt haben.
Sonntag wurde dann zum allerersten seit wir in Neuseeland sind, ausgeschlafen.
Nach einem ausgiebigen Fruehstueck, kamen Jason und Tracey doch ueberr
Jedoch konnten wir Ihnen voller Stolz die 7 Eier zeigen, die wir morgens bei den Huehnern gefunden haben. Ziemlich schnell haben wir uns dann entschieden das supergute Wetter zu nutzen und an den Strand zu fahren. (An Arbeiten war nicht zu denken).
Die sieben Sachen waren schnell gepackt und wir waren wieder on the road.
Ca 40 Minuten zur EastCoast am Whangaumu Bay haben wir uns dann niedergelassen und einen 1A Strandtag verlebt.
Der erste leichte Sonnenbrand hatte sich ja schon vorher abgezeichnet, so waren wir fuer die starke Sonne am Strand diesmal richtig gewappnet.
Da es noch frueh war, sind wir von da zu Town Basin gefahren und haben noch leckerlecker Eis gegessen.
Jason und Tracey kamen kurz nach uns nach Hause und haben 2 riesen Hummer vom Tauchen mitgebracht. (eigentlich hat Jason 7 gefangen, aber welche abgegeben).
Spontan wurde dann entschieden, zu einem Freund namens Chris zu fahren der Chefkoch sei (schon fuer die Queen und Mr. Bean gekocht :D).. und den Lobster vom ihm zubereiten zu lassen und dort Dinner zu essen.
Klar, dass wir dabei waren!
Die Vorraussetzung, dass Ina fahren sollte, damit Jason auch "einen" Drink haben kann, hat uns nicht wirklich stutzig gemacht.
Angekommen betraten wir Chris Haus durch einen kleinen Laden Eingang, der von da in eine etwas groessere Kueche fuehrte und dann ueber kleine Gaenge durch Zimmer in einen Raum, der halb Werkstatt, halb komplett chaotisches Buero und Wohnzimmer war. Dort haben wir dann auch gegessen. (Bilder kommen noch ins Fotoalbum). Chris hatte die Flasche, selbstgebrannten Rum schon geoeffnet, als wir kamen und hat Jason auch ertsmal gut eingeschenkt. Die Gespraeche verliefen ebenfalls auf einem sehr interessanten, wenn auch aeusserst amuesanten Niveau.
Das Essen jedoch (Hummer, Snapper, Shrimps) war Weltklasse.
Dass wir die Teller auf dem Schoss hatten, hat es glaub ich noch besonderer gemacht und nachdem es als Dessert noch RhabarerCrumble in VanilleSosse gab, waren wir wunschlos gluecklich.
Chris jedoch be
Die Zeit verging, der Rum wurde weniger und Chris verspuerte den Drang zu tanzen, was dann so auch direkt umgesetzt wurde. Ob in einem komplett vollgestopften Raum auf 1.5 Quadratmetern oder halt in der Kueche, war egal. Hauptsache die Musik war laut und alle waren am tanzen.
Ein grossartiger Abend und wiedereinmal ein einzigartiges Highlight!
Das Aufstehen, wie auch die Arbeit heute fiel uns ungemein schwer. Nur Modern Talking konnte uns im Greenhouse noch bei Laune halten. Es wird langsam Zeit fuer einen Tapetenwechsel, auch wenn es uns ein wenig schwer faellt Jason und Tracey zu verlassen.
Mittwoch morgen fahren wir dann jedoch nach Paihia, wo wir vorraussichtlich 4 Wochen in der Mousetrap Lodge bleiben werden.
Liebste Gruesse
ClarInA
Donnerstag, 18. September 2008
Der triste Himmel macht mich krank
Ein schweres graues Tuch
Das die Sinne fast erstickt
Die Gewohnheit zu Besuch
Lange nichts mehr aufgetankt
Die Batterien sind leer
In ein Labyrinth verstrickt
Ich seh' den Weg nicht mehr
Ich will weg, ich will raus
Ich will wünsch mir was
Und ein kleiner Junge nimmt mich an der Hand
Er winkt mir zu und grinst:
Komm hier weg, komm hier raus
Komm, ich zeig dir was
Das du verlernt hast vor lauter Verstand
Komm mit
Komm mit mir ins Abenteuerland
Auf deine eigene Reise
Komm mit mir ins Abenteuerland
Der Eintritt kostet den Verstand
Komm mit mir ins Abenteuerland
Und tu's auf deine Weise
Deine Phantasie schenkt dir ein Land
Das Abenteuerland
Neue Form, verspielt und wild
Die Wolken mal'n ein Bild
Der Wind pfeift dazu dieses Lied in dem sich jeder Wunsch erfüllt
Ich erfinde, verwandle mit Zauberkraft
Die Armee der Zeigefinger brüllt:"Du spinnst!"
Ich streck' den Finger aus
Ich verhexe, verbanne, ich hab die Macht
Solange der Kleine da im Spiegel noch grinst.
Komm mit
Komm mit mir ins Abenteuerland
Auf deine eigene Reise
Komm mit mir ins Abenteuerland
Der Eintritt kostet den Verstand
Komm mit mir ins Abenteuerland
Und tu's auf deine Weise
Deine Phantasie schenkt dir ein Land
Das Abenteuerland
Peter Pan und Captain Hook mit siebzehn Feuerdrachen
Alles kannst du sehen, wenn du willst
Donnervögel, Urgeschrei, Engel, die laut lachen
Alles kannst du hören, wenn du willst
Du kannst flippen, flitzen, fliegen und das grösste Pferd kriegen
Du kannst tanzen, taumeln, träumen und die Schule versäumen
Alles das ist möglich in dir drin, in deinem Land
Trau dich nur zu spinnen, es liegt in deiner Hand
Ein schweres graues Tuch
Das die Sinne fast erstickt
Die Gewohnheit zu Besuch
Lange nichts mehr aufgetankt
Die Batterien sind leer
In ein Labyrinth verstrickt
Ich seh' den Weg nicht mehr
Ich will weg, ich will raus
Ich will wünsch mir was
Und ein kleiner Junge nimmt mich an der Hand
Er winkt mir zu und grinst:
Komm hier weg, komm hier raus
Komm, ich zeig dir was
Das du verlernt hast vor lauter Verstand
Komm mit
Komm mit mir ins Abenteuerland
Auf deine eigene Reise
Komm mit mir ins Abenteuerland
Der Eintritt kostet den Verstand
Komm mit mir ins Abenteuerland
Und tu's auf deine Weise
Deine Phantasie schenkt dir ein Land
Das Abenteuerland
Neue Form, verspielt und wild
Die Wolken mal'n ein Bild
Der Wind pfeift dazu dieses Lied in dem sich jeder Wunsch erfüllt
Ich erfinde, verwandle mit Zauberkraft
Die Armee der Zeigefinger brüllt:"Du spinnst!"
Ich streck' den Finger aus
Ich verhexe, verbanne, ich hab die Macht
Solange der Kleine da im Spiegel noch grinst.
Komm mit
Komm mit mir ins Abenteuerland
Auf deine eigene Reise
Komm mit mir ins Abenteuerland
Der Eintritt kostet den Verstand
Komm mit mir ins Abenteuerland
Und tu's auf deine Weise
Deine Phantasie schenkt dir ein Land
Das Abenteuerland
Peter Pan und Captain Hook mit siebzehn Feuerdrachen
Alles kannst du sehen, wenn du willst
Donnervögel, Urgeschrei, Engel, die laut lachen
Alles kannst du hören, wenn du willst
Du kannst flippen, flitzen, fliegen und das grösste Pferd kriegen
Du kannst tanzen, taumeln, träumen und die Schule versäumen
Alles das ist möglich in dir drin, in deinem Land
Trau dich nur zu spinnen, es liegt in deiner Hand
Love and Peace,
Hartmut und Engler
Hartmut und Engler
Das Wandern ist des Bauerns Lust
Guten Tag zusammen!
Jetzt haben wir schon geschlagene 2 Wochen in Neuseeland verbracht - gefuehlte 2 Jahre. Unglaublich, aber wahr.
Wir sind immer noch auf unserer Farm, die den wunderschoenen Namen Northvalley Organics traegt. Dienstag hatten wir unseren freien Tag, den wir mit einer ausgepraegten Wanderung durch das Gruen Whangareis verbracht haben. Wir sind mit Bro zu den Whangarei falls gefahren und um 9 Uhr losgewandert, immer am Fluss (Hatea River) entlang, immer der Karte nach, die wir am grossartigen i-center fuer umsonst erstanden haben. Dort waren alle Pfade beschrieben, mitsamt Schwierigkeitsgrad und Laenge. Wir sind auch alles (wirklich alles!), was begehbar war, abgelaufen. So haben wir irgendwann nach den ersten 3 Stunden ein Paeuschen eingelegt, unsere provisorisch eingepackten Toasts gegessen, um uns dann voller Tatendrang weiter ins Gruen zu stuerzen. Kleine Randnotiz: Wir haben bisher mehr Kuehe als Schafe gesehen (aber wir sollten trotzdem weiterhin Obacht walten lassen, denn die Schafe kommen ja bekanntlich von hinten.. ;-)). Es war sehr entspannt und ruhig unterwegs... wir sind schoen gelaufen und gelaufen. Und dann machten wir den Fehler, den Drummond Track zu walken, der zum lookout ueber Whangarei fuehrte (lookout = weit oben!!). Nachdem alle Wege vorher vom Level her als easy walking beschrieben wurden und wirklich leicht zu laufen waren, kamen wir auf die unglaublich anmassende Idee, diesen Drummond Track zu begehen, der wie folgt beschrieben wurde: "A moderate level of fitness and suitable footwear is required."
Wir sind fast gestorben auf dem Weg! 1,4 km bergan, mit Stufen in unmenschlichen Abstaenden. Eine Stunde Bauch-Beine-Po ist da gar nichts gegen! Wir haben es jedoch in den angegebenen 40 Minuten hochgeschafft, waren aber gut am Ende, sodass wir nur kurz den Blick ueber Whangarei genossen haben und uns auf zwei Baenke zum Nickerchen gelegt haben. Es sei gesagt, dass auch eine Strasse nach oben fuehrt, wir haetten also ruhig wannanders mit Bro hochfahren koennen... es hat ja keiner geahnt, welche Dimension an Schwierigkeit dieser Weg mit sich bringt!
Um 16 Uhr waren wir dann endlich wieder vom Berg runter und im town center angelangt, wo wir uns ein Eis gegoennt haben. Da die Zeit schon so weit vorangeschritten war und wir es im Hellen kaum wieder zurueckgeschafft haetten (vom Laufpensum haetten wir das natuerlich LOCKER noch geschafft.. waeren sicher nur so um die 3 Stunden gewesen, is ja quasi nix), sind wir dann mit dem Taxi zurueck zum Auto gefahren, um komplett geschafft abends wieder auf der Farm anzukommen. Clara hatte alle Strecken zusammengerechnet und kam auf etwa 12 gelaufene Kilometer, aber das erfasst ja nicht im geringsten das Ausmass des Drummond Tracks!
Mittwoch und Donnerstag (also heute) haben wir dann wieder fleissig im Garten gearbeitet, gibt immer noch genug Unkraut zu beseitigen. Gestern abend sind wir mit Jason mal ans Wasser gefahren, weil er dort wieder tauchen wollte. Wir wurden dann am Haus eines Freundes von ihm in Ngunguru abgesetzt, der wohnt direkt am Wasser (son Auslaeufer vom Meer, eher buchtartige Struktur) und konnten da n wenig chillen. Kaum wollten wir uns im Cafe fuer ne heisse Schokolade niederlassen, war Jason auch schon ohne Fang zurueck, weil das Wetter zu schlecht war, also gabs nur ne Schoki to go.
So ziehen die Tage hier ins Lande...
Fuer den anonymen Meckerbold haben wir nun unseren Standpunkt in der Karte rechts auf Whangarei verschoben. Und da wir so viele Bilders unterwegs machen, haben wir uns mal ganz keck ein eigenes Fotoalbum angelegt, welches jetzt auch rechts verlinkt ist. Wir haben dort mal die letzten Tage dargestellt, d.h. Fahrt nach Whangarei mit zahlreichen Stops an Straenden, Leben auf der Farm, Essen auf der Farm und Wanderlust am Dienstag.
Unsere Plaene fuer die Weiterreise nehmen langsam Gestalt an... seid gespannt! Wir sind es auch.
Wir freuen uns auch weiterhin ueber eure grossartigen Kommentare! Vielen Dank dafuer! :-)
Poppige Gruesse,
Wuermchen 1 und Wuermchen 2
Jetzt haben wir schon geschlagene 2 Wochen in Neuseeland verbracht - gefuehlte 2 Jahre. Unglaublich, aber wahr.
Wir sind immer noch auf unserer Farm, die den wunderschoenen Namen Northvalley Organics traegt. Dienstag hatten wir unseren freien Tag, den wir mit einer ausgepraegten Wanderung durch das Gruen Whangareis verbracht haben. Wir sind mit Bro zu den Whangarei falls gefahren und um 9 Uhr losgewandert, immer am Fluss (Hatea River) entlang, immer der Karte nach, die wir am grossartigen i-center fuer umsonst erstanden haben. Dort waren alle Pfade beschrieben, mitsamt Schwierigkeitsgrad und Laenge. Wir sind auch alles (wirklich alles!), was begehbar war, abgelaufen. So haben wir irgendwann nach den ersten 3 Stunden ein Paeuschen eingelegt, unsere provisorisch eingepackten Toasts gegessen, um uns dann voller Tatendrang weiter ins Gruen zu stuerzen. Kleine Randnotiz: Wir haben bisher mehr Kuehe als Schafe gesehen (aber wir sollten trotzdem weiterhin Obacht walten lassen, denn die Schafe kommen ja bekanntlich von hinten.. ;-)). Es war sehr entspannt und ruhig unterwegs... wir sind schoen gelaufen und gelaufen. Und dann machten wir den Fehler, den Drummond Track zu walken, der zum lookout ueber Whangarei fuehrte (lookout = weit oben!!). Nachdem alle Wege vorher vom Level her als easy walking beschrieben wurden und wirklich leicht zu laufen waren, kamen wir auf die unglaublich anmassende Idee, diesen Drummond Track zu begehen, der wie folgt beschrieben wurde: "A moderate level of fitness and suitable footwear is required."
Wir sind fast gestorben auf dem Weg! 1,4 km bergan, mit Stufen in unmenschlichen Abstaenden. Eine Stunde Bauch-Beine-Po ist da gar nichts gegen! Wir haben es jedoch in den angegebenen 40 Minuten hochgeschafft, waren aber gut am Ende, sodass wir nur kurz den Blick ueber Whangarei genossen haben und uns auf zwei Baenke zum Nickerchen gelegt haben. Es sei gesagt, dass auch eine Strasse nach oben fuehrt, wir haetten also ruhig wannanders mit Bro hochfahren koennen... es hat ja keiner geahnt, welche Dimension an Schwierigkeit dieser Weg mit sich bringt!
Um 16 Uhr waren wir dann endlich wieder vom Berg runter und im town center angelangt, wo wir uns ein Eis gegoennt haben. Da die Zeit schon so weit vorangeschritten war und wir es im Hellen kaum wieder zurueckgeschafft haetten (vom Laufpensum haetten wir das natuerlich LOCKER noch geschafft.. waeren sicher nur so um die 3 Stunden gewesen, is ja quasi nix), sind wir dann mit dem Taxi zurueck zum Auto gefahren, um komplett geschafft abends wieder auf der Farm anzukommen. Clara hatte alle Strecken zusammengerechnet und kam auf etwa 12 gelaufene Kilometer, aber das erfasst ja nicht im geringsten das Ausmass des Drummond Tracks!
Mittwoch und Donnerstag (also heute) haben wir dann wieder fleissig im Garten gearbeitet, gibt immer noch genug Unkraut zu beseitigen. Gestern abend sind wir mit Jason mal ans Wasser gefahren, weil er dort wieder tauchen wollte. Wir wurden dann am Haus eines Freundes von ihm in Ngunguru abgesetzt, der wohnt direkt am Wasser (son Auslaeufer vom Meer, eher buchtartige Struktur) und konnten da n wenig chillen. Kaum wollten wir uns im Cafe fuer ne heisse Schokolade niederlassen, war Jason auch schon ohne Fang zurueck, weil das Wetter zu schlecht war, also gabs nur ne Schoki to go.
So ziehen die Tage hier ins Lande...
Fuer den anonymen Meckerbold haben wir nun unseren Standpunkt in der Karte rechts auf Whangarei verschoben. Und da wir so viele Bilders unterwegs machen, haben wir uns mal ganz keck ein eigenes Fotoalbum angelegt, welches jetzt auch rechts verlinkt ist. Wir haben dort mal die letzten Tage dargestellt, d.h. Fahrt nach Whangarei mit zahlreichen Stops an Straenden, Leben auf der Farm, Essen auf der Farm und Wanderlust am Dienstag.
Unsere Plaene fuer die Weiterreise nehmen langsam Gestalt an... seid gespannt! Wir sind es auch.
Wir freuen uns auch weiterhin ueber eure grossartigen Kommentare! Vielen Dank dafuer! :-)
Poppige Gruesse,
Wuermchen 1 und Wuermchen 2
Montag, 15. September 2008
Ja so green green green blueht das greenhouse...
Aloha!
Wir melden uns hier aus aktuellem Anlass aus Whangarei.
Warum wird die Schneckenfrage nicht ernst genommen? Das liegt uns wirklich sehr am Herzen...
Aber fangen wir am besten mal wie immer von vorne an. Und dann kommen wir zu den Schnecken!
Freitag Morgen haben wir uns mit Bro auf den Weg Richtung Norden gemacht. Der Highway fuehrte uns durch das wunderschoene Gruen Neuseelands (sehr viel Gruen...). Da wir viel Zeit eingeplant hatten und erst abends bei der Farm eintreffen wollten, haben wir uns auf dem Weg viel Zeit gelassen (Kommentar von Clara: "Das macht Sinn"). Wir habe
n einige Ausfahrten nach schiessmichtot genommen und sind einfach mal querbeet gefahren (also im uebertragenen Sinne.. is ja klar ;-)). So haben wir einige schoene Ecken an der Ostkueste entdeckt.. wir fuhren durchs Gruen und kamen am Strand raus. Wir fuhren weiter durchs Gruen und kamen wieder am Strand raus, war sehr entspannt. Zwischendrin hatten wir schoensten Sonnenschein, gepaart mit ein paar (haha Wortwitz) Woelkchen, ab und an mal nen Regentropfen. Im Grunde aber schoenes Reisewetter. Mittags haben wir dann nen Stop in Warkworth eingelegt, wo wir in einem uns vertrauensvoll erscheinenden Cafe (es gab dort Hofbraeu!) zu Mittag gespeist haben. Dort trafen wir auch gleich mal nen kernig wirkenden Mann mittleren Alters, der aus Hamburg Bergedorf kommt und seit 20 Jahren in Neuseeland lebt. Er war auch grad frisch aus Deutschland zurueck, weil er mal seine Familie besucht hat.. So spricht man eben auch mal ueber die U-Bahn-Station Ochsenzoll. Uns wurde dann gesagt, dass wir auf unserer Rueckreise in den Sueden dort wieder einen Stop einlegen sollen.. vielleicht machen wir das sogar. Das Essen war schmackofatzo und derbe billig. :-D
Nachdem wir uns auf dem Weg dann doch etwas mit der Zeit vertuedelt hatten, sind wir ne Stunde spaeter als geplant in Whangarei eingetroffen, haben noch schnell n kleines Present fuer die Familie gekauft und sind im Dunkeln zur Farm getuckert. Fuer den letzten Teil ausserhalb der Stadt wurde uns zum Glueck der Weg gewiesen, da Jason (so ist dem Farmbesitzer sein Name) vor uns hergefahren ist. Die Strassen sind hier uebrigens jenseits der Grenze des Zumutbaren! Der Motorway gleich hier teilweise ner Dorfstrasse.. und bergan muss man teilweise mit Tempo 40 auch mal in den 2. Gang schalten, damit Bro den Weg hinauf ueberhaupt packt.. Der Gute zeigt aber volle Lei
stung, ein treuer Gefaehrte.
Bei der Farm angekommen haben wir dann Tracey kennengelernt, eine 23-jaehrige Vietnamesin, die sich Jason einfach mal aus seinem viermonatigen Aufenthalt in Vietnam mitgebracht hat. Wir wurden total freundlich empfangen, sind aber ziemlich schnell in unserer Kaschemme verschwunden, da wird hundemuede waren. Wir hausen hier in sonem Anbau Marke Eigenbau, ziemlich kalt. Ne halbe Stunde vorm Schlafengehen muss der Heizkasten angeworfen werfen, damit wirs dort aushalten. Ist nicht sonderlich schoen, aber wir haben uns ganz gut eingerichtet mittlerweile. :-)
Samstag Morgen ging es dann zuallererst auf den Markt in Whangarei, wo Jason normalerweise auch sein Gemuese verkauft, doch da er ueber ein Jahr overseas war, gibts im Moment noch nichts zu verkaufen. Ich hab dort nen goettlichen Crepe gegessen und wir haben ein wenig die Lage gecheckt. Danach ging es dann ins greenhouse und uns wurde unsere Arbeit g
ezeigt. Aus acht 25 Meter langen Beeten mussten die alten, teilweise verdorrten Pflanzen rausgeholt werden. Damit haben wir uns nun auch drei Tage lang (4-5 Stunden am Tag) beschaeftigt und sind heute fertig geworden. Am Samstag hatten Jason und Tracey dort noch mitgearbeitet, da gabs lustige K
onversation. Seit gestern haben wir dort dann alleine gearbeitet.. lief auch. Heute hatten wir unser portables Soundsystem dort aufgestellt und das nicht vorhandene Gemuese mit den Pussycat Dolls beschallt, super Sache!
Ansonsten gefaellt uns das hier doch sehr gut auf der Farm. Jason und Tracey sind total nett und wir bekommen viel und gutes Essen. Mittags gibt es immer was, was schnell und effektiv ist (siehe Foto) und abends kocht Jason dann noch ma
l richtig gross: yummy food (yummy ist eins von Traceys Lieblingsworten). Heut gabs 2 Hummer, die Jason vorhin beim Tauchen gefischt hat, die wurden auch lebend hier angeschleppt. Faszinierend! Wir lernen auch viel ueber einheimische Koestlichkeiten. Heute morgen haben wir etwas probiert.. ein Gaumenschmaus! TimTam genannt.. aber da wir euch nicht neidisch machen wollen, wird das hier nicht weiter ausgefuehrt. Vielleicht gibts irgendwann mal ne Packung mit Essanleitung nach Hause.. ;-)
Waesche waschen koennen wir hier auch umsonst und das Internet koennen wir auch immer nutzen.. was will man mehr?!
So schauts im Moment aus. Der HSV ist Tabellenfuerer und die chickens legen ein Ei am Tag.. aber das ist wohl eher von sekundaerer Wichtigkeit..
Um noch einmal auf die Schnecken zu sprechen zu kommen.. das beschaeftigt uns wirklich sehr. Als wir gest
ern im greenhouse waren, war in Beet Nr 7 eine ganze Schubkarrenladung voll Schnecken. So kamen wir nicht umhin uns zu fragen, wo denn eigentlich kleine Schnecken herkommen. Wachsen die im Schneckenhaus und spazieren irgendwann einfach raus? Oder wird gelaicht? Oder ein Ei gelegt? Wir wissen es nicht, aber wuerden es gerne wissen, da wird langsam richtig dicke sind mit den Schnecken. Und haben Schnecken eigentlich Augen? Die, mit der wir gespielt haben, hat naemlich nicht auf unser Winken reagiert. Gespielt soll jetzt nicht negativ aufgefasst werden.. sie wollte es auch. ;-) Wir haben sie nur auf ein Eisengeruest (sowas in der Art, eher gebogene Stange) im Beet gesetzt und ihr auch nen Spielkamerad mal vor die Nase gesetzt, hat sie aber kaum tangiert. Nachdem sie schon aufm Weg nach unten war, drehte sie irgendwann wieder um.. und liess sich irgendwann einfach abseilen. Plops, hat sie sich fallen lassen. War schon spassig.. letztendlich landete sie aber doch auf dem Komposthaufen wie ihre um die 200 Leidensgenossen.
Morgen fahren Jason und Tracey nach Auckland, also haben wir nen freien Tag. Den werden wir mit nem ausgepraegten walk duch Whangarei verbringen. Es gibt die Whangarei Falls zu bestaunen und wahrscheinlich viel Gruen... wir werden sehen.
Ansonsten planen wir schon die weitere Route durch das Northland..
Erst einmal Gruesse und Kuesse en masse nach Hause!
Wir melden uns hier aus aktuellem Anlass aus Whangarei.
Warum wird die Schneckenfrage nicht ernst genommen? Das liegt uns wirklich sehr am Herzen...
Aber fangen wir am besten mal wie immer von vorne an. Und dann kommen wir zu den Schnecken!
Nachdem wir uns auf dem Weg dann doch etwas mit der Zeit vertuedelt hatten, sind wir ne Stunde spaeter als geplant in Whangarei eingetroffen, haben noch schnell n kleines Present fuer die Familie gekauft und sind im Dunkeln zur Farm getuckert. Fuer den letzten Teil ausserhalb der Stadt wurde uns zum Glueck der Weg gewiesen, da Jason (so ist dem Farmbesitzer sein Name) vor uns hergefahren ist. Die Strassen sind hier uebrigens jenseits der Grenze des Zumutbaren! Der Motorway gleich hier teilweise ner Dorfstrasse.. und bergan muss man teilweise mit Tempo 40 auch mal in den 2. Gang schalten, damit Bro den Weg hinauf ueberhaupt packt.. Der Gute zeigt aber volle Lei
stung, ein treuer Gefaehrte.Bei der Farm angekommen haben wir dann Tracey kennengelernt, eine 23-jaehrige Vietnamesin, die sich Jason einfach mal aus seinem viermonatigen Aufenthalt in Vietnam mitgebracht hat. Wir wurden total freundlich empfangen, sind aber ziemlich schnell in unserer Kaschemme verschwunden, da wird hundemuede waren. Wir hausen hier in sonem Anbau Marke Eigenbau, ziemlich kalt. Ne halbe Stunde vorm Schlafengehen muss der Heizkasten angeworfen werfen, damit wirs dort aushalten. Ist nicht sonderlich schoen, aber wir haben uns ganz gut eingerichtet mittlerweile. :-)
Samstag Morgen ging es dann zuallererst auf den Markt in Whangarei, wo Jason normalerweise auch sein Gemuese verkauft, doch da er ueber ein Jahr overseas war, gibts im Moment noch nichts zu verkaufen. Ich hab dort nen goettlichen Crepe gegessen und wir haben ein wenig die Lage gecheckt. Danach ging es dann ins greenhouse und uns wurde unsere Arbeit g
ezeigt. Aus acht 25 Meter langen Beeten mussten die alten, teilweise verdorrten Pflanzen rausgeholt werden. Damit haben wir uns nun auch drei Tage lang (4-5 Stunden am Tag) beschaeftigt und sind heute fertig geworden. Am Samstag hatten Jason und Tracey dort noch mitgearbeitet, da gabs lustige KAnsonsten gefaellt uns das hier doch sehr gut auf der Farm. Jason und Tracey sind total nett und wir bekommen viel und gutes Essen. Mittags gibt es immer was, was schnell und effektiv ist (siehe Foto) und abends kocht Jason dann noch ma
l richtig gross: yummy food (yummy ist eins von Traceys Lieblingsworten). Heut gabs 2 Hummer, die Jason vorhin beim Tauchen gefischt hat, die wurden auch lebend hier angeschleppt. Faszinierend! Wir lernen auch viel ueber einheimische Koestlichkeiten. Heute morgen haben wir etwas probiert.. ein Gaumenschmaus! TimTam genannt.. aber da wir euch nicht neidisch machen wollen, wird das hier nicht weiter ausgefuehrt. Vielleicht gibts irgendwann mal ne Packung mit Essanleitung nach Hause.. ;-)Waesche waschen koennen wir hier auch umsonst und das Internet koennen wir auch immer nutzen.. was will man mehr?!
So schauts im Moment aus. Der HSV ist Tabellenfuerer und die chickens legen ein Ei am Tag.. aber das ist wohl eher von sekundaerer Wichtigkeit..
Um noch einmal auf die Schnecken zu sprechen zu kommen.. das beschaeftigt uns wirklich sehr. Als wir gest
ern im greenhouse waren, war in Beet Nr 7 eine ganze Schubkarrenladung voll Schnecken. So kamen wir nicht umhin uns zu fragen, wo denn eigentlich kleine Schnecken herkommen. Wachsen die im Schneckenhaus und spazieren irgendwann einfach raus? Oder wird gelaicht? Oder ein Ei gelegt? Wir wissen es nicht, aber wuerden es gerne wissen, da wird langsam richtig dicke sind mit den Schnecken. Und haben Schnecken eigentlich Augen? Die, mit der wir gespielt haben, hat naemlich nicht auf unser Winken reagiert. Gespielt soll jetzt nicht negativ aufgefasst werden.. sie wollte es auch. ;-) Wir haben sie nur auf ein Eisengeruest (sowas in der Art, eher gebogene Stange) im Beet gesetzt und ihr auch nen Spielkamerad mal vor die Nase gesetzt, hat sie aber kaum tangiert. Nachdem sie schon aufm Weg nach unten war, drehte sie irgendwann wieder um.. und liess sich irgendwann einfach abseilen. Plops, hat sie sich fallen lassen. War schon spassig.. letztendlich landete sie aber doch auf dem Komposthaufen wie ihre um die 200 Leidensgenossen.Morgen fahren Jason und Tracey nach Auckland, also haben wir nen freien Tag. Den werden wir mit nem ausgepraegten walk duch Whangarei verbringen. Es gibt die Whangarei Falls zu bestaunen und wahrscheinlich viel Gruen... wir werden sehen.
Ansonsten planen wir schon die weitere Route durch das Northland..
Erst einmal Gruesse und Kuesse en masse nach Hause!
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