Montag, 12. Januar 2009

Isch brauch gar nisch auf die Uhr zu sehn, isch weiss es, es ist zwansischuhr zehn

Moin!

Ja, die Geruechte sind wahr: Wir sind wieder auf Tour!
Man koennte jetzt noch gross ausholen und von unseren Wellington-Erlebnissen berichten, ich werde das aber zum Wohle aller mal lieber eben kurz zusammenfassen:
Wir hatten eine grossartige Zeit in unserer Bude und behalten Wellington als bisheriges Highlight unserer Reise in Erinnerung. Es war schoen, mal wieder mit Aenni, Susi und Christl abzuhaengen und mit Sofi hatten wir auch einen Riesen-Spass (liebe Grusse an dieser Stelle :-)). Es wurde geshoppt, gefeiert und relaxed bis zum Umfallen. Und selbst Sightseeing wurde gegen Ende noch einmal betrieben. Alles in allem waren das zwei herrliche Wochen!

Das Reisefieber startete dann genau vor einer Woche. Anfaenglich waren Clara und ich etwas skeptisch, ob wir nach ungefaehr zwei Monaten mit festem Zuhause ueberhaupt wieder Lust haben zu reisen. Doch die Reiselust liess nicht lange auf sich warten.
Am Montag morgen (5.1.) um 8:25 Uhr legte unsere Faehre in Wellington ab. An Bord wurde erst einmal ein ausgiebiges Nickerchen in unbequemen Sitzen gehalten (sah aus wie im Flugzeug, nur man hatte mehr Platz, was es komischerweise unbequem machte), bevor wir nach etwa zwei Stunden Fahrt der Suedinsel immer naeher kamen und durch eine traumhaft aussehende Bay-Landschaft fuhren. Nach drei Stunden waren wir in Picton angekommen, wo wir von blauem Himmel und strahlender Sonne begruesst wurden - das machte natuerlich gleich Eindruck bei uns! Somit fackelten wir nicht lange, stellten das Auto ab und legten uns ins saftig gruene Grass am Wasser. Dort ging einiges ab, Kinder spielten auf dem Riesen-Spielplatz und es wimmelte nur von Touris. Wir zeigten uns davon unbeeindruckt und haben - wie sollte es anders sein - erst mal ein wenig aufm Rasen geschlafen. Nach einem Stadtspaziergang und einem Erfrischungs-Eis ging es dann am spaeten Nachmittag weiter nach Blenheim, wo wir die Nacht in einem Hostel verbracht haben. Um das noch mal hervorzuheben: Es war mega heiss!!
Die folgenden Tage waren nicht anders, der Sommer ist voll da!
Am Dienstag mittag sind wir Richtung Sueden weiter nach Kaikoura gefahren. Auf dem Weg an der Ost-Kueste entlang boten sich uns traumhaft schoene Anblicke. U.a. gab es auf den Felsen an der Kueste Robben (oder Seehunde?!) zu bestaunen, das kannten wir bisher nur aus dem Zoo oder Heide Park. Das war super, in Kaikoura angekommen gab es noch mehr Seehunde, und auch Moewen zu sehen. Moewenkolonien gibt's da auch einige, aber die Viecher sind ja nicht so spannend. ;-) Wir wollten uns dann dort eine sheep shearing show angucken, waren allerdings viel zu frueh da. Der Besitzer von dem ganzen Spass hatte uns auf eine Tasse Tee zum Zeit ueberbruecken eingeladen, wir waren aber eher von dem Fisch-Stand an der Strasse angetan. Dort war ein kleiner Stand mit Gartentisch plus -stuehlen davor aufgebaut, wo frischer Fisch gegrillt wurde - fuer guenstig! So haben wir es uns mit top Blick aufs Meer schmecken lassen und haben uns danach das Schafe scheren reingezogen. Der Typ war total freundlich, zuerst wurden kleine Laemmchen gefuettert (kannten wir aber ja schon aus Tauranga...), und dann wurde uns mal gezeigt, wie man ein Schaf schert. War ziemlich lustig anzusehen, wie der schmaechtige Mann auf einmal so ein Riesen-Schaf am Kopf gepackt auf die Buehne zieht und das festhaelt. Sah fuer das Schaf etwas unbequem aus, aber kommen halt nur die Harten in Garten. Wir haben dann noch ein wenig was ueber Schafe gelernt, beispielsweise dass es fuer das Kilo Schafsfell 1-3 Dollar gibt, kommt drauf an ob's von unten oder oben ist... Hilft uns nur alles auch nicht weiter.
Wir haben den Nachmittag noch in Kaikoura verbracht und machten uns abends auf die Suche nach einem Campingplatz. Wir haben uns naemlich in Wellington ein Zelt gekauft, um jetzt auf der Suedinsel ein wenig an der Unterkunft zu sparen. Unser erstes Opfer war ein Campingplatz direkt am Meer (mit Robbe aufm Felsen sogar davor, alles inklusive!). Wir waren ziemlich beeindruckt von den ganzen Imperien, die andere Leute dort aufgebaut hatten. Doch nach dem erstaunlich gut verlaufenden ersten Aufbauen waren wir sehr von der Schoenheit unseres Zeltes ueberzeugt. Bevor es schlafen ging, haben wir noch einen wunderschoenen Abendhimmel bewundern koennen - begleitet von Howard Carpendales samtener Stimme. Die Nacht haben wir dann unsere 1. Lektion zum Thema campen gelernt: Baue dein Zelt nie auf steinigem Boden auf! Haette man natuerlich nach ausgiebigem Ueberlegen auch vorher selbst drauf kommen koennen, oder als die Heringe nicht so leicht im Boden zu befestigen waren, aber nein, wir lernen gerne aus unseren Fehlern. Wir wollten ausserdem mit Blick aufs Meer aufwachen, wenn wir morgens den Reissverschluss unseres Zeltes oeffnen... und dafuer hat es sich allemal gelohnt!
Am Mittwoch sind wir dann weiter nach Christchurch gefahren, wo wir uns mal wieder im Hostel einquartiert haben. Unsere Zimmergenossen waren zwar etwas gewoehungsbeduertig, aber ein richtiges Bett war ganz gut. Nachmittags haben wir einen Stadtspaziergang gemacht und die Art Gallery ausgecheckt, bis wir im Botanischen Garten im Schatten unter einem riesigen Baum gelandet sind. Weil es so ein lauer Sommerabend war, sind wir abends noch einmal durch die Stadt spaziert, haben uns am Fluss auf einer Bank niedergelassen und der Live-Musik aus der Bar hinter uns gelauscht. Das war sehr nett, die Temperaturen waren dann auch langsam aushaltbar. Den Donnerstag haben wir zum groessten Teil auch im Botanischen Garten verbracht. Auf dem Cathedral Square konnte man vorher an ein paar Marktstaenden vorbeischlendern, Clara machte einen Abstecher ins Arts Centre, aber sonst Botanischer Garten. Am spaeten Nachmittag sind wir noch nach Lyttelton gefahren, wo wir prompt nen schwedischen Backpacker (Clara sagt Norweger, man ist sich unschluessig) wiedergetroffen haben, mit dem wir damals in Hastings gepokert haben. Es zeigte sich wieder mal, dass Neuseeland sehr klein ist. Mit dem haben wir dann ein Eis gegessen und die Hamburg Sued Container vor dem Lyttelton Harbour bewundert. Den Abend haben wir dann mit Bier in Bar und Club mit guter Musik verbracht. Aber nicht zu lang, denn wir mussten fit fuer Freitag sein.
Fuer Freitag hatten wir naemlich in Akaroa die swimming with dolphins tour gebucht. Leider wollte das Wetter nicht mehr so schoen wie die Tage vorher sein, sondern nur bewoelkt. In Akaroa angekommen (sehr suess uebrigens dort, die Strassen haben fast alle franzoesische Namen) wollte die Sonne leider immer noch nicht rauskommen. Aber Tour war gebucht, also trotzdem ab in die wetsuits und ab aufs Boot. Bei stuermischer See wollten auch partout keine Delfine auftauchen - die kleinen bis zu 1,4 m langen Hektor-Delfine uebrigens, sehr einzigartig -, es schwamm nur mal ein kleiner Pinguin vorbei und irgendeine Albatross-Art haben wir auch sehen koennen. Nach einer halben Stunde Wasser ins Gesicht gespritzt bekommen, tauchten dann doch welche auf, sodass unsere Gruppe von 10 Leuten ins Wasser gelassen wurde. Die Delfine wollten aus irgendeinem Grund aber nicht naeher kommen und schwammen im grossen Bogen um uns herum. Wir kamen uns etwas bloede dort vor (die Aktion ist ein heisser Favorit fuer die duemmste Aktion des Jahres: Bei stuermischer See in eiskaltem Wasser in Neoprenanzuegen auf dem Wasser rumduempeln), die Gesamtsituation war allerdings sehr witzig. In der Gruppe hatten wir auch einen australischen Spassvogel, der uns immer zum lachen brachte - ob gewollt oder nicht. Nach gefuehlten drei Stunden im Wasser wurden wir dann wieder an Bord geholt, bekamen eine heisse Schokolade und konnten zurueck an Land heiss duschen. Und einen Teil des Preises bekamen wir auch zurueck, weil es nicht so lief wie gedacht. Wir hatten uns das zwar anders vorgestellt, aber war durchaus eine Erfahrung.
Nachdem wir noch ein Weilchen am Wasser gechillt und lecker Kumara Chips und fish gegessen hatten, sind wir weiter noerdlich von Akaroa zu einem Campingplatz in Okains Bay gefahren. Das war eine immense Anlage und es gab wieder einiges an interessanten Mobilen und Zelten zu bewundern. Nachdem wir unser Zelt mit Hausnummer 164 aufgebaut hatten, haben wir uns mit nem Bierchen an den Strand gesetzt und dem Meeresrauschen gelauscht. Wir sind uns einige: Das Camper-Leben gefaellt! Das Zelt stand die Nacht zwar auf Gras, Lektion 1 war erfolgreich, jedoch lernten wir die Nacht Lektion 2: Stelle dein Zelt windgeschuetzt auf! Es war relativ stuermisch, was den ruhigen Schlaf etwas stoerte. Wir waren trotzdem immer noch begeistert vom Zelten.
Am Samstag morgen haben wir schnell unsere sieben Sachen gepackt und sind durch eine aeusserst bergige Landschaft und ein paar zwischenzeitliche Schauer nach Lake Tekapo gefahren, was am gleichnamigen tuerkisfarbenen See liegt. Auf dem Weg haben wir einen Stop in Timaru gemacht, wo wieder mal Hamburg Sued am Start war - sehr faszinierend. In Lake Tekapo haben wir dann im Garten von einem Hostel geschlafen, mit traumhaftem Blick auf den See. Es gab auch einen wunderschoenen Vollmond zu sehen, der langsam hinter den Bergen gen Himmel stieg. Leider war es in der Nacht unmenschlich kalt, was uns zu Lektion 3 fuehrt: Sorge dafuer, dass dir nachts nicht kalt ist!
In Lake Tekapo haben wir Alexa kennengelernt, die macht hier sechs Wochen Urlaub und hat gefragt, ob wir sie mit nach Mount Cook nehmen wollen am naechsten Tag, als wir unsere Plaene austauschten. Da sie so nett war, haben wir Sonntag direkt etwas Platz im Auto gemacht. Nachdem wir mittags noch vor dem traumhaften Panorama etwas in der Sonne lagen, sind wir nachmittags dann losgetuckert. Nach einem Stop in Twizel ging es am am tuerkisfarbenen Nachbarsee entlang zum Aoraki/Mount Cook National Park - mit Blick auf den Mount Cook (der hoechste Berg Neuseelands). Alexa ist abends noch zurueck nach Twizel getrampt, weil sie am naechsten Tag den Bus nach Dunedin nehmen wollte. Wir haben es uns wieder mal aufm Campingplatz gemuetlich gemacht. Um der Kaelte vorzubeugen hatten wir Wein und Bier dabei, was gleichzeitig auch unser halbes Abendessen sein sollte, weil Clara leider ihre Essenstuete in Lake Tekapo stehen gelasen hat. Das ist ein tragischer Verlust, da dort neben elementaren Dingen wie Salz, Pfeffer und Reis auch guter deutscher Milchreis und Tuetensuppen drin waren, die jetzt leider verloren sind. Tragischerweise war dort auch das Brot drin, welches wir abends verspeisen wollten. Somit gab es nur Joghurt, Moehre, Banane und Thunfisch aus der Dose - was man halt in der Not isst. Unsere Laune wurde allerdings nur bedingt getruebt, da wir einen sehr lustigen Abend hatten. Unsere kleine Runde wurde durch einen Kiwi erweitert, der spaeter ein Feuer in seiner Pfanne machte, und drei Daenen kamen auch noch hinzu. Das war eine lustige Runde, wir hatten Spass und haben durch Shirt, drei Pullis, Hose, dicke Socken, Wolldecke und Schlafsack von der Kaelte nichts mehr gespuert. Als wir gestern morgen erwachten, war das Gras total nass vor Tau. War also keine schlechte Leistung die Nacht nicht zu frieren. Die Sonne liess dann auch nicht lange auf sich warten und schwups war es wieder total heiss. Nachdem wir uns etwas gesonnt hatten, sind wir gegen 12 Uhr weitergefahren, erst einmal in Twizel endlich etwas essen und dann weiter ueber Oamaru (Kaffeepause) bis nach Dunedn, wo wir uns jetzt mal wieder zwei Hostelnaechste goennen. Des Weiteren haben wir gestern abend auch das erste mal seit Tagen wieder warm gegesen, man freut sich langsam ja ueber die kleinen Dinge.

Wir koennen es nur wiederholen: Das Camper-Leben gefaellt und wir haben viel Spass an der Reise!
Wir hoffen, dass ihr zuhause dem Winter stand haltet und euch bald wieder ein paar Sonnenstrahlen waermen!

Sommerliche Gruesse,
die Camper

Donnerstag, 1. Januar 2009

Happy New Year!

Ein frohes neues Jahr euch allen!


Wir hoffen, ihr habt die Korken ordentlich knallen lassen und eine super Feuerwerk-Gaudi gehabt!


Wir fuer unseren Teil haben die Korken ausgiebig knallen lassen, leider ohne Feuerwerk.



2009, ab geht's!

Donnerstag, 25. Dezember 2008

Merry Christmas!

Froehliche Weihnachten und ein besinnliches Weihnachtsfest wuenschen wir! Wir hoffen, dass ihr einen schoenen Heiligabend mit gutem Essen hattet und die zwei weiteren Weihnachtstage geniesst!

Wir fuer unseren Teil haben Weihnachten schon in vollen Zuegen ausgekostet! Schoener kann ein Neuseeland-Weihnachten kaum sein!
Wir haben uns ganz der Kiwi-Kultur hingegeben und erst heute am 25. Dezember richtig Weihnachten zelebriert. Den 24. haben wir erst einmal ganz entspannt angegangen. Nachdem wir die Tage vorher schon Weihnachtsgeschenke, -baum und -deko gekauft hatten, musste nur noch fuer das Essen gesorgt werden. Da wir den Plan gefasst hatten Plaetzchen zu backen und abends ein schoenes Festmahl zu bereiten, musste entsprechend gross eingekauft werden, was dank Weihnachtsstress etwas anstrengend war. Aber wir haben alles bekommen, was wir wollten, und somit konnte in der Weihnachtsbaeckerei losgelegt werden. Nachdem die erste Ladung etwas verkohlt ist, ist uns der Rest quasi hervorragend gelungen und wurde mit viel Spass und Freude verziert. Am spaeten Nachmittag kam Aenni (mit der ist Clara auch hergeflogen, bekannt aus Auckland-Zeiten) mit ner Freundin vorbei und es wurden noch Schoko Crossies selber gemacht. Nachdem dort schon ordentlich genascht wurde, ging es abends gleich weiter mit dem Essen. Waehrend Clara noch auf den letzten Druecker Weihnachtsgeschenke einpacken musste, haben Sofi und ich lecker Canneloni gefuellt mit ner Huehnchen-Ricotta-Spinat-Mische gezaubert. Das war ein 1A-Festmahl und zum Nachtisch gabs als Kroenung noch den guten Dr Oetker Schoko-Pudding aus dem Weihnachtspaket von Claras Mama.
Nach dem Essen verspuerten wir langsam etwas das Gefuehl der Muedigkeit aufsteigen, was aber mit Sekt und lautem Scooter hoeren verdraengt wurde. Bald kamen Susi und Christl vorbei, da wir die grosse Gaudi geplant hatten. Wir wollten Aenni im Hostel abholen und dann feiern gehen. Wir hatten auch ne Menge Spass, leider stellte sich im Hostel bald heraus, dass wegen Weihnachten alles dicht macht um Mitternacht. Also wurde nicht getanzt wie geplant, sondern einfach auf Aennis Zimmer und in der Lobby vom Hostel gefeiert. Ein Heiligabend, den man sicher so bald nicht vergisst!
Heute morgen habe ich mich recht frueh aus dem Bett gequaelt, da ich mal einen neuseelaendischen Gottesdienst besuchen wollte. Unsere lokale Kirche hatten wir vorher schon ausfindig gemacht. Als ich kurz in Claras und Sofis Zimmer nachgeschaut hab, ob jemand mitmoechte, aber nur grummeln hoerte, bin ich alleine los. War ne super Geschichte und nach knackigen 45 Minuten wars schon wieder vorbei. Hab noch mit Leuten aus der Reihe neben mit gesprochen und noch ein paar gute Wuensche mitbekommen und bin dann wieder zurueck zu unserer Bude. Als Sofi und Clara irgendwann wach waren, haben wir zuallererst einmal Bescherung gemacht. Ich glaube jeder war von seinen Geschenken hellauf begeistert! Und das ganz ohne irgendeinen Wunsch geaeussert zu haben. Danach wurde dann gefruehstueckt und der weitere Tag geplant. Auch wenn es weniger Wolken am Himmel haetten sein koennen, sind Clara und ich zu Wellingtons Strand nahe beim Stadtzentrum gefahren, mit Weihnachtsbaum und Bier im Gepaeck. Dort haben wir gleich lustige Leute aus England und Holland getroffen, mit denen wir den restlichen Nachmittag am Strand gesessen haben. Unglaublich, wie viele Leute sich unser Baeumchen und die Weihnachtsmuetzen fuer ein Bild borgen wollten! Wir haetten eigentlich erwartet, dass viel mehr Leute mit Muetze und Baum am Strand sitzen, aber es waren tatsaechlich nicht viele. Wir hatten auf jeden Fall viel Spass! Wir sind wirklich begeistert von unseren Weihnachten 2008. Wir haben uns bemueht, durch das Plaetzchen backen und Baum mit uns rumtragen etwas Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen, ansonsten ist davon hier naemlich nicht viel zu spueren. Besinnlich ist hier wenig, da geht eher die Party. Aber dem sind wir ja bekanntlich nicht wirklich abgeneigt. ;-)

Heute abend gibts noch Reste essen von gestern, ausserdem haben wir guten Kartoffelsalat von Susi und Christl vorbeigebracht bekommen. Am Wochenende wollen wir dann aber wirklich mal in nen Club dancen gehen, es wird wieder Zeit! Aber wir haben keine Bedenken, dass das klappt.

Also dann, wir hoffen ihr habt noch schoene Weihnachtstage! Ueber jegliche Weihnachtsgruesse haben wir uns uebrigens riesig gefreut!
Wir denken an euch!

Liebe und Frieden,
George und Michael


PS: Es gibts uebrigens ein neues Fotoalbum, was euch sicherlich schon sofort ins Auge gesprungen ist. Des Weiteren haben wir dem alten 'Hawke's Bay' Album ein paar Bilder hinzugefuegt, u.a. die aussagekraeftigen der Weintour! Viel Spass beim Angucken! ;-)

Dienstag, 23. Dezember 2008

Every minute, every hour, got the power, take a shower

Seid gegruesst, Freunde der guten Feste und Weine!

Wie schon Freitag kurz angekuendigt, es ist vollbracht! Die Arbeit ist beendet und jetzt heisst es wieder: Work is for people who don't know how to play golf!

Die letzte Arbeitswoche wurde besser als erwartet ueber die Buehne gebracht. Es wurde von 1,80 bis 5,50 Dollar pro Baum alles bearbeitet, was gruen und voller Aepfel war. Das Wetter war auch hervorragend, kein Regen und nicht zu heiss. Clara und ich haben wie immer morgens um 6 Uhr mit der Arbeit begonnen und ganz entspannt gegen 2:30 dann die Arbeit beendet und einige nicht zu verachtende Mittagsschlaefchen gehalten.
Abends wurde dann meist nur gechillt und mit Sofi, Petr und Rashid irgendein Bloedsinn gesabbelt. Am Dienstag ist Clara abends nach Napier abgeduest. Am Mittwoch war an sich nicht viel los, doch abends haben wir eine sehr wichtige Person namens Aiden getroffen. Aiden ist ein Freund von Lex und hat eine Wohnung in Wellington. Als wir eines Abends mit Lex ueber unsere Weihnachtsplaene sprachen, da kam auf einmal raus, dass Aiden seine Wohnung ueber Weihnachten und Silvester nicht braucht, was uns natuerlich gleich hellhoerig machte. Lex hat dann die genaueren Infos nach und nach geliefert und Clara hat schliesslich auch Kontakt zum guten Aiden aufgenommen und tja, nun sitzen wir hier in Wellington und haben ne eigene Bude. Aber immer der Reihe nach. Aiden wollte und schon fast an dem Mittwoch den Wohnungsschluessel geben, die Neuseelaender halt. Den haben wir uns dann allerdings gestern erst vor Abreise abgeholt, Geld hat er von uns allerdings immer noch nicht. Das ist der Neuseelaender wie er im Buche steht. Einfach mal zwei wildfremden Maedels den Wohnungsschluessel geben, obwohl man noch keinen Pfennig gesehen hat. Wir haben hier auch nen top Preis von 60 Dollar die Woche pro Nase (3 an der Zahl). Da kann das Hostel mit dem 6er-Zimmer fuer 24 Dollar die Nacht natuerlich nicht mithalten. Lange Rede, kurzer Sinn, das haben wir am Mittwoch abend gemacht.
Donnerstag war dann unser Familienabend quasi, da sind Clara, Sofi, Petr, Rashid und ich ins Kino gegangen und haben uns Madagascar 2 angeschaut. Vorher wurde sich noch schoen n Eis gekauft und ins Kino geschmuggelt. :-) Bei dem Film hatte dann auch wirklich jeder was zu lachen, war schoen.
Freitag gings dann ab! Clara und ich haben schon um 11:30 Uhr die Arbeit niedergelegt, da wir keinen Sinn darin sahen, eine neue Reihe anzufangen, haetten wir ja eh nicht mehr fertig bekommen. Ausserdem wollten wir dann auch wirklich nicht mehr. Und wir mussten in die Stadt um Abschiedsgeschenke fuer Petr und Rashid kaufen, was auch eine sehr gute Ausrede war. Abends ist Clara wieder nach Napier gefahren, was eine wirkliche Fehlentscheidung war, da sie auf dem orchard die Party des Jahrhunderts verpasst hat.
Angefangen hat alles um 17:30 Uhr im Roosters, wo Phil mal wieder ein paar Runden Bier geschmissen hat. Sofi, Rashid, Petr und ich sind zu Fuss hingegangen, war jedoch extrem hart, weil wir alle den Rucksack voller Essen und alkoholischen Kaltgetraenken hatten, welche fuer spaeter benoetigt werden sollten. Auf 3/4 der Strecke kam dann zum Glueck Cole (einer von Kirstys Soehnen) im Auto vorbei und fragte, ob er uns mitnehmen soll. Um 19 Uhr ging es dann zum anderen accomodation block, wo mittlerweile 12 Leute wohnten. Die tschechischen Paerchen immer noch, dann noch 3 lustige Belgier, eine Englaenderin und 2 deutsche Maedels und ein Hamburger. 2 Japaner glaub ich auch noch. Dort sollte auf jeden Fall ein Abschiedsbarbecue stattfinden. Phil hat Fleisch besorgt und sieben mal 2 Liter Roosters-Bier gekauft. Der weiss, wie man ne Party schmeisst. Als wir ankamen, war auch alles schoen hergerichtet mit Picknick- und Klapptischen und und und. Neville war auch mit seiner Frau da und Tony war auch in Feierlaune. So wurde dann mit viel Essen und lauter Musik gefeiert. Im Dunkeln wurde auch noch Rugby zwischen den Apfelbaeumen gespielt. Kirsty war auch in guter Stimmung und erzaehlte wieder Geschichten. Die Party war auf jeden Fall ein gebuehrender Abschied!
Cole und Lex haben uns dann irgendwann nach Hause gefahren und da Rashid irgendwann schon einmal die Idee geaeussert hatte, dass doch alle draussen unterm Sternenhimmel schlafen koennten, haben wir die Nacht dafuer fuer gut befunden. Es war zwar bewoelkt, aber das hat auch niemanden mehr gestoert. So haben Sofi, Petr, Rashid und ich alle unsere Schlafsaecke nach draussen gebracht und wie Steine geschlafen (ich fuer meinen Teil zumindest ;-)).
Das war der perfekte Auftakt fuer die Weintour, die fuer Samstag geplant war. Clara kam Samstag morgen zurueck und auch Damien, der Franzose, wurde zum orchard bestellt, da fuer 10:40 Uhr ein Taxi bestellt war, um uns zum Ausgangspunkt der Weintour zu bringen. Wir drei und Sofi wurden dann vor Ort erst einmal darauf hingewiesen, dass 'Riding a bike intoxicated is forbidden in New Zealand', aber wir wollten ja eh nur 'testen'. ;-)
Als wir dann alle unser Bike hatten - fuer Clara und mich war kurz das Tandem-Fahrrad verlockend, nach einer Testfahrt haben wir es aber doch lieber gelassen -, ging es mit Plan und Lunchbox auf den Weg von Weingut zu Weingut. Die ersten beiden haben uns noch nicht ueberzeugen koennen (wobei der Gewuerztraminer vom zweiten jetzt mein Weinregal kroent, der war echt gut), doch der dritte vineyard hatte es dann in sich. Dort war der Chef nicht da, wodurch sich uns der Eindruck aufzwaengte, dass unsere zwei Entertainer dort sich eventuell schon das ein oder andere Glaeschen gegoennt hatten. Dort wurden uns um die acht Weine gezeigt und uns zum ersten mal auch gezeigt, wie man richtig probiert. Schwenken, eine tiefe Nase nehmen, dann probieren und wieder ausspucken. Und dann is the wine asking you a question: "Do I want to have more or do I want to have some food?" Das war super da, es schmeckte nur irgendwann alles gleich. Beim naechsten Weingut wurde dann der Wein fuers Lunch ausgewaehlt und bei starkem Wind im Garten gepeist. War auch schoen. Dann mussten wir uns irgendwann etwas beeilen und n paar empfohlene Staettchen auslassen, da wir in der Zeit etwas zurueckhingen. Gegen 16:30 Uhr waren wir wieder zurueck, haben uns von Petr (der mit Rashid an dem Tag arbeiten musste, haha) abholen lassen und sind zurueck zum orchard, wo erst einmal ein Schlaefchen gehalten wurde. Abends haben wir es dann auch nicht mehr zu viel geschafft und nur eine kleine Caravan-Party mit Rashids neuer Celine Dion CD und Lollis von Petr gefeiert. Da wurden wir alle auch etwas andaechtig, dass die schoene Zeit jetzt bald vorbei ist... Zu guter letzt wurde noch einmal draussen geschlafen, weil es da wirklich Sterne zu sehen gab.
Sonntag wurde dann heftig gechillt und gepackt, bis es abends zum Essen ging. Clara und ich haben uns fuer das Hogs Breath Cafe in Napier entschieden, um nachtraeglich auf mein Geburtstags-Wohl zu speisen (Danke Papa :-)). Dort gabs nen super Finger Food Vorspeisenteller und Fleisch und dicken Nachtisch und Enrique Iglesias' 'be with you' aus den Lautsprechern. Als wir nach zwei Stunden wieder im Auto sassen, mussten wir erst einmal 10 Minuten die Rueckenlehnen zurueck stellen und uns sammeln, bevor ich den Weg nach Hause antreten und Clara an der Strasse aussetzen konnte.
Montag morgen war es dann soweit.. wir mussten allen tschuess sagen. Der Abschied nach sechs Wochen auf dem orchard fiel nicht leicht und wir haben alle wirklich sehr ins Herz geschlossen, aber Party in Wellington rief. Am Mittag haben wir uns nach Schluesseluebergabe in Aidens Villa und Abschieds-Sundae bei Meckes ins Auto geschwungen und sind die 300km nach Wellington gefahren. In Masterton haben wir uns mit Sofi (falls ich es noch nicht erwaehnt habe, wir haben Sofi davon ueberzeugen koennen, mit uns nach Wellington zu kommen) noch einmal zur Kaffeepause getroffen und dann erst wieder bei der Wohnung. Da ich die Wohnung im Moment eigentlich ohne Bilder nicht beschreiben moechte, lassen wir das jetzt einfach mal so stehen. Wir sind auf jeden Fall vollends begeistert, dazu ein Zitat von Clara: 'Ein Traum wird wahr.'
Bilder folgen sobald wie moeglich, heute musste jedoch erst einmal der Weihnachtseinkauf erledigt werden.

Wir melden uns dann bald wieder mit vielen Fotos und Trara! Versprochen!
Allen schoene Weihnachtstage und lasst euch das gute Essen schmecken! :-)
Kuesschen fuer alle,
Bernie und Ert

Freitag, 19. Dezember 2008

Feierabend wie das duftet...

SHAAAALALALALAAA

Die Arbeit ist fuer beendet erklaert!!!

Sonntag, 14. Dezember 2008

Nicht nippen, sondern kippen!

Hallo meine Lieben,

ich melde mich hier aus der Partyzentrale Willowford Alma Alta, aber bevor es losgeht: Zuallererst einmal vielen Dank an Robert und Holger fuer die nuetzlichen Infos. Fuehl mich gleich besser. :-)

Das Wochenende wurde gut ueber die Buehne gebracht, die Woche hingegen verging eher schleppend, aber in rasantem Tempo. Wir arbeiten jetzt naemlich auf contract rate, d.h. wir werden pro Baum bezahlt und nicht mehr pro Stunde... Die guten Zeiten sind leider vorbei. Da wir massiv Druck gemacht habt - ist zumindest unsere Vermutung -, ging der ganze contract-Spass los. Wir haben jedoch am Montag schnell gemerkt, dass es noch schlimmer ist, als wir dachten. Wenn man nicht arbeitet, gibt's kein Geld, somit muss man sich beeilen. Und das ist eindeutig nichts fuer uns. Wir haben an den 2,50 Dollar-Baeumen versucht alles zu geben, aber ohne Erfolg. Wenn man merkt, dass man pro Stunde weniger als den gewohnten Stundenlohn bekommt, hoert der Spass wirklich auf und die Motivation ist im Eimer. Neville hat selbst auch gemerkt, dass wir alle etwas angepisst sind von den Baeumen, da der Preis wirklich null durchdacht war. Nachdem wir am Dienstag morgen um 6 Uhr mit der Arbeit begonnen haben (wie alle folgenden Tage dann auch) und es wie aus Kuebeln schuettete, klappte dann natuerlich auch erst Recht nix. Nachdem ich ueber einige Stunden eine komplette Hackfresse gezogen hab, kam Neville mit einem schlechten Gewissen an und fragte, ob denn alles in Ordnung sei. Nachdem ich ihm dann mein Leid verkuendet hatte, haben sich er und Tony das mit den Baeumen noch mal durch den Kopf gehen lassen und den Preis auf 2,85 Dollar pro Baum erhoeht. Das macht allerdings auch kaum einen Unterschied. Im Laufe der Woche haben wir dann noch an 5,50 Dollar-Baeumen arbeiten durften. Die Baeume haben sich aber irgendwie in der Frucht geirrt und einige Aeste koennten auch als immense Bunde von Weintrauben durchgehen. Wie auch immer, wir haben am Dienstag ab Mittag gestreikt, Donnerstag nen guten Tag gehabt, es dort dann allerdings uebertrieben, sodass wir am Freitag komplett fertig waren und der Ruecken schon nach der ersten halben Stunde wehtat. Freitag haben wir dann auch die Arbeit um 12 Uhr beendet, um ein ausgepraegtes Nickerchen zu machen. Denn abends mussten wir fit sein, dazu spaeter mehr. Seitdem wir auf contract sind, hat Neville auch keine Zeit mehr einfach mal auf nen Kloenschnack bei uns vorbeizukommen. Wir haetten zwar auch keine Zeit mehr mit ihm unsere Spaesse zu machen, aber wie auch immer. Er findet nicht mal mehr die Zeit, uns mit unseren Spitznamen Happy (fuer Clara) und Smiley (fuer mich) anzusprechen. Sehr traurig alles...

Aber die Woche fing Montag auch schon erschreckend an, nachdem 6 neue Leute bei uns aufm orchard angekommen sind. Franzose, Deutsche, Englaender, Kiwi, alles dabei. Ueber die Woche haben alle jedoch nacheinander den Job an den Nagel gehaengt, da keine mit der contract rate zufrieden war. Haetten wir hier nicht schon 5 Wochen verbracht und ne super Zeit mit Sofi, Peter und Rashid, waeren wir sicher auch nicht mehr hier. Es war natuerlich auch nicht der Knaller, sich mit 11 Leuten eine Kueche und eine Dusche zu teilen... da kommt schon mal Stau auf. Wie auch immer, es sind jetzt alle wieder weg und wir haben unser Klo wieder fuer uns alleine, wie Rashid sagen wuerde.
Am Dienstag tagsueber haben wir uns alle schon abends aufs Kino gefreut, wir wollten High School Musical 3 gucken, da wir das hier in einer Tour feiern! Die Neuseelaender gehen da derbe drauf ab und somit konnten wir uns das auch nicht nehmen lassen, alle im Kino zwischen min. einen Kopf kleineren Leuten zu sitzen. Muss ein schoenes Bild gewesen sein. :-) Seitdem hat auch der Tscheche jetzt den Spitznamen Peter Efron (nach Zac Efron und seinen geilen Dancemoves).
Der Rest der Woche verlief relativ ruhig, bis der Freitag kam...
Der Arbeitstag war zum kotzen, aber nachdem wir unser Nickerchen gemacht haben, ging es richtig los!

Um halb sechs ging es mal wieder auf Phils Kosten ins Roosters, um schon mal ordentlich vorzugluehen (da kann man ruhig schon mal anfangen!). Nach drei lecker Bier und dem Wissen, am naechsten Tag einen Geburtstagskuchen von Kirsty zu bekommen, hat Clara uns alle wieder zum orchard transportiert, wo dann die Kueche partytauglich gemacht wurde. Des Weiteren wurde eine lecker lecker Bowle angesetzt. Nachdem wir uns dann partyfertig gemacht hatten, trudelten ab 21 Uhr langsam die Partygaeste ein. Clara hatte tagsueber allen zwischen den Baeumen bescheid gesagt, dass wir abends in meinen Geburtstag reinfeiern wollen. Und alle waren dabei! Da hat niemand Bedenken gehabt, dass er am Samstag arbeiten muss (wir waren die einzigen, die frei bekommen haben :-)). Mit dieser Einstellung wurde dann auch entsprechend gut gefeiert! Es gab genug Bowle, Bier und Wein fuer alle, was schon mal die halbe Miete war. Mit Trinkspiel wurde die Stimmung immer besser, jedoch musste der erste Partygast auch schon vor Mitternacht gehen. Lex, der Sohn von Kirsty, wurde auf einmal schlagartig muede, sodass wir ihn nach Hause gebracht haben. Am naechsten Tag erfuhren wir, dass er auch in der Kueche geschlafen hat, kann man auch mal machen. Aber vorher Medikamente nehmen und dann trinken ist natuerlich auch eine sehr gewagte Sache. Wie auch immer, es wurde weitergefeiert und um Mitternacht gabs dann viele Glueckwuensche und Umarmungen und vor allem viel Kuchen. Und auch einiges an grossartigen Geschenken! Die Bilder sprechen da denke ich fuer sich...
Nachdem wir irgendwann vollkommen erschlagen im Bett lagen, haetten wir am Sonntag im Gegensatz zu allen anderen schoen ausschlafen koennen, jedoch kann man bei uns im caravan irgendwie grundsaetzlich nicht laenger als 8 Uhr schlafen. Es dauerte allerdings noch, bis wir uns aus dem Bett gepellt hatten und es war dann schoen zu sehen, dass Sofi, Rashid und Peter um 10 Uhr immer noch nicht mit der Arbeit begonnen hatten! Wenn wir feiern, kriegen wir halt jeden muede! :-)
An Strand konnten wir gestern dann leider nicht fahren, da es komplett bewoelkt war. Da wir auch zu erschoepft waren, viel anderes zu machen, gab es ein lecker Nutella-Fruehstueck und danach ging es noch in die Stadt und wieder zurueck. Des Weiteren haben wir noch geknetet und einen felt friend genaeht. Das ganz normale Programm eben, wenn man 20 wird. ;-) Ich habe dann nachmittags noch einen wunderbaren Schokokuchen von Kirsty und Phil vorbeigebracht bekommen und abends Pizza fuer Rashid, Sofi, Peter und mich geholt, um den Abend ruhig bei nem Bierchen und Wein ausklingen zu lassen. Clara ist mit Damien, dem Franzosen, nach Napier gefahren und hat da in einen anderen Geburtstag reingefeiert.
Heute sah das Wetter dann schon etwas besser aus, weswegen ich mit Peter zum Ocean Beach gefahren bin, um mal wieder ein wenig Sonne zu tanken. Das war auch grossartig, bis um 16 Uhr Wolken aufzogen. Das Wasser ist uebrigens auch gar nicht mehr so kalt. Wird immer sommerlicher hier. :-) Alles in allem war das ein top Geburtstagswochenende und wir hatten ne Menge Spass! Es war auch mal wieder schoen, volle 2 Tage Wochenende zu haben!
Jetzt koennen wir schon die Tage zaehlen, bis die Arbeit beendet ist - genau fuenf Stueck! Am Samstag wollen wir mit Sofi noch eine Weintour machen und am Montag gehts runter nach Wellington, wo wir am 5. Januar unsere Faehre auf die Suedinsel nehmen werden.
Die Zeit rennt...

Ganz viele liebe Gruesse nach Hause!
Ich hoffe, ihr habt alle eine schoene vorweihnachtliche Zeit!

Fuehlt euch gedrueckt,
euer Partykapitaen

Sonntag, 7. Dezember 2008

PS

Moinmoin!

Da hab ich doch glatt die Haelfte vergessen. Also update:

1. Es gibt jetzt auch Bildunterschriften beim Album, damit alles etwas klarer wird.

2. Ich habe vergessen zu erwaehnen, dass Clara jetzt unsere Putze ist. Fuer unschlagbare 18 Dollar die Stunde (das sind 5 Dollar mehr als man fuer die bloede Baumarbeit bekommt) hat Clara am Dienstag den ganzen Tag Grossputz gemacht, damit sie jetzt nur noch einmal die Woche fuer ein paar Stunden ran muss und erst spaeter zu den Baeumen muss. Cleverer Schachzug!

3. Neueste Erkenntnis: Es gibt keinen Nikolaus in Neuseeland. Ich habe Neville gefragt, ob der 6.12. irgendwie besonders waere in Neuseeland und als ich ueber geputzte Schuhe vor der Tuer zu reden begann, guckte er mich nur verstaendnislos an. Er zeigte sich dann sehr interessiert an der Historie zum Nikolaus, da war ich allerdings ueberfragt.

4. Quizfrage: Was befindet sich eigentlich in den ganzen Hamburg-Sued-Containern???
Durchs Hastings city centre faehrt manchmal son Gueterzug und Clara und ich sahen letztens 6 Hamburg-Sued-Container an uns vorbeizischen (allerdings keine roten, sondern weisse!). Ich habe den leisen Verdacht, dass meine Vermutung vielleicht nicht stimmt, dass sich dadrin kiloweise norddeutscher Krabbensalat (von den guten Nordseekrabben!) befindet.
Wer kann uns diese elementare Frage beantworten?

Zu guter letzt noch ein Bild von meinem Samstag-Feierabend:
Gut wars. Leider ist aus dem schoenen Strandtag heute nichts geworden, weil es seit heute Nacht wie aus Kuebeln schuettet. Ich koennte mir meinen einzigen freien Tag in der Woche nicht schoener vorstellen...

Einen schoenen 2. Advent wuensche ich!
Au revoir!